Vermarktung: Dortmund will aufholen

BVB plant Auslandsbüro in Singapur

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Der Vorsitzende der Geschäftsführung Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc.

Berlin - Borussia Dortmund forciert seine Auslandsvermarktung und wird im November dieses Jahres sein erstes Auslandsbüro in Singapur in Asien eröffnen.

„Natürlich sind wir noch ein gutes Stück von den großen Marken wie Manchester United, Real Madrid und FC Barcelona entfernt, auch der FC Bayern liegt da noch vor uns. Aber der Abstand ist nicht mehr so gewaltig“, sagte BVB-Geschäftsführung Hans-Joachim Watzke der Welt am Sonntag.

Wichtig sei es, dass dort nachhaltig gearbeitet werde, „und das heißt eben auch, permanent vor Ort zu sein“. Für den BVB „halte ich mittelfristig zehn bis 20 Millionen Euro Umsatz für realistisch, wenn der sportliche Erfolg nachhaltig ist“, äußerte der Borussia-Boss. Im kommenden Jahr sei eine Asienreise mit der Profi-Mannschaft geplant.

Für Klubs wie Englands Rekordmeister ManUnited, der den Markt seit rund 30 Jahren bearbeite, liege das Potenzial im asiatischen Markt „sicher irgendwo jenseits der 50 Millionen Euro im Jahr, vielleicht sogar bei 100 Millionen“, sinnierte Watzke.

Die Rückholaktion des Japaners Shinji Kagawa von Manchester United für rund acht Millionen Euro habe mit dem Dortmunder Expansionskurs gen Fernost „nullkommanull“ zu tun, so der BVB-Chef: „Kagawa hilft uns natürlich dramatisch. Und dass wir diesen Effekt dann nutzen, ist doch klar.“

sid

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