Transfers sind umstritten

BVB-Manager Michael Zorc über André Schürrle und Mario Götze

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BVB-Manager Michael Zorc hat zu den Transfers von Mario Götze und André Schürrle Stellung bezogen.

Hamm - Borussia Dortmund hat in diesem Sommer eine turbulente Transferperiode durchlebt. Drei Leistungsträger verließen den Verein, das Geld wurde reinvestiert. Zwei Transfers sind aber umstritten.

Der BVB hat einen Umbruch vollzogen. Mats Hummels zog es zum FC Bayern München, Ilkay Gündogan folgte dem Ruf von Pep Guardiola zum Scheich-Klub Manchester City und Henrikh Mkhitaryan spielt künftig Seite an Seite mit Zlatan Ibrahimovic bei Manchester United.

Drei Leistungsträger fehlen, rund 107 Millionen Euro flossen auf das Konto der Dortmunder. Investiert wurde das Geld größtenteils in junge, talentierte Spieler. Ousmane Dembélé beispielsweise soll in der Offensive wirbeln, Marc Bartra den Abgang von Mats Hummels kompensieren.

Das sind die teuersten Neuzugänge in der BVB-Geschichte

Nicht unumstritten sind die Transfers von Mario Götze und André Schürrle, die zusammen knapp 60 Millionen Euro teuer waren.

Im Interview mit dem "Kicker" hat Manager Michael Zorc nun Stellung bezogen. Hinter beiden Spielern, so Zorc, "liegen keine Top-Jahre". Sein Rat an die Weltmeister von 2014 ist daher: "Leistung bringen, Leistung bringen, Leistung bringen."

Kader und Rückennummern des BVB in der Saison 2016/2017

Die These, dass Götze und Schürrle von dem Wechsel zum BVB mehr profitieren könnten als der Verein selbst, teilt der Manager nicht. "Angestrebt ist, dass diese Wechsel beiden helfen, Spielern und Verein. Es soll möglichst eine Win-win-Situation entstehen", so Zorc gegenüber des Fachmagazins.

"Wir wissen, dass es zu diesen Verpflichtungen auch kritische Stimmen gibt, aber wir freuen uns auf sie. Beide gehen keinen einfachen Weg, ihnen ist klar, dass sie stark im Fokus der Öffentlichkeit stehen."

"Eine Transfer-Offensive ist etwas anderes"

220 Millionen Euro hat der BVB für elf Zu- und Abgänge bewegt. Von einer Transfer-Offensive spricht Zorc trotzdem nicht. "Über den dicken Daumen haben wir genauso viel ausgegeben wie eingenommen. Ein Feuerwerk oder eine Transfer-Offensive, von der ich auch gelesen habe, ist für mich etwas anderes."

Weitaus höhere Summen geben die englischen Teams und mittlerweile auch chinesische Klubs aus. "Das sind Summen, die man nur sehr schwer in Leistung umrechnen kann" sagt Zorc, angesichts der Transfers von Gonzalo Higuain für 90 Millionen Euro von Neapel zu Juventus Turin und des sich anbahnenden Wechsels von Paul Pogba, für den Manchester United circa 120 Millionen Euro an Juventus Turin überweisen muss.

Auch zu möglichen Abgängen bei Borussia Dortmund äußerte sich Zorc. Kein Spieler, der einen gültigen Vertrag besitzt, werde weggeschickt. Es würden allerdings noch Gespräche geführt, so dass sich auf der Abgabeseite noch etwas tun könne. Quelle: kicker

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