Vor dem Leipzig-Spiel

Sebastian Rode: Die Tradition des Gegners ist egal

+
Trainer Thomas Tuchel (links) war für Sebastian Rode ein wesentlicher Grund, zum BVB zu wechseln.

Dortmund - Wenn der BVB am Samstag (18.30 Uhr) bei RB Leipzig antritt, bleiben viele Fans zuhause und schauen lieber das Spiel der Amateure.

Der Traditionsverein Borussia Dortmund spielt am Samstag beim Liga-Neuling RB Leipzig. Vielen Fans ist das Projekt von Red Bull ein Dorn im Auge.

Dass viele Fans lieber die BVB-Amateure gegen Wuppertal unterstützen, statt nach Leipzig zu fahren, stört Sebastian Rode nicht. Der Mittelfeldspieler sagt im Kicker-Interview: "Ich beschäftige mich nicht damit, wie viel Tradition der gegnerische Verein hat."

Bilder der Partie des BVB gegen den FSV Mainz 05

Der Neuzugang vom FC Bayern sieht das Projekt weniger kritisch als manch Fan. In England werde fast jeder Verein von einem Eigentümer geführt, so Rode, "so ist es mit Leipzig und den Werksklubs auch." Die Zuschauerzahlen seien ein Beleg dafür, dass RB Leipzig für die Fußballfans im Osten eine gute Sache ist. Einfach werde das Spiel nicht, betont Rode.

Das sind die Neuzugänge und Abgänge des BVB

Der Ex-Münchener spüre bislang volle Rückendeckung, "Thomas Tuchel war ein wesentlicher Grund, dass ich nach Dortmund gegangen bin." Der Trainer verlange von ihm, "dass ich auch mal wieder einen Schritt zurückgehe." Im Gegensatz zur Spielweise in München, wo er "stark auf das Passspiel ausgelegt" gewesen sei, soll Rode in Dortmund auch "mit dem Ball in der Mitte durch die Gegner" gehen.

Kader und Rückennummern des BVB in der Saison 2016/2017

Der Konkurrenzkampf auf der Position vor der Abwehr ist groß, aber Rode kennt das vom FC Bayern. "Ja, ich habe bei den Bayern auch mal auf der Tribüne gesessen. Man muss einfach den Kopf oben behalten. Es bringt nichts, zu resignieren."

Der Kader sei breit aufgestellt, habe viel Qualität. Dass auch mal jemand hinten runter falle, sei kein Wunder, sagt Rode. "Wenn man alle drei Tage spielt, braucht man viele Spieler." 

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare