Julian Weigl: (K)ein Schweinsteiger-Nachfolger

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Julian Weigl (links) wurde für Bastian Schweinsteiger bei dessen letztem Länderspiel eingewechselt.

Mönchengladbach - In Bastian Schweinsteigers letztem Länderspiel wurde Julian Weigl für den Ex-Kapitän der Nationalmannschaft eingewechselt. Zu hohen Stellenwert misst das Dortmunder Talent dem Wechsel aber nicht bei.

Bedankt habe er sich bei Schweinsteiger, sagt Weigl über den Moment des Wechsels. Bedankt dafür, "dass ich die Zeit mit ihm verbringen durfte", so der Mittelfeldspieler des BVB gegenüber "Sport 1".

"Eine Riesenehre", sei es für ihn gewesen, für Bastian Schweinsteiger in dessen letztem Länderspiel eingewechselt zu werden, sagt Weigl. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Er gebe nicht das Ziel aus, "dass ich Nachfolger von Bastian Schweinsteiger werden will", bleibt der 20-Jährige bescheiden, "aufgrund seiner Karriere wäre das Stand jetzt auch noch zu vermessen."

Bilder der Partie des BVB gegen den FSV Mainz 05

Während Schweinsteiger den deutschen Fußball über Jahre hinweg geprägt habe, sei Weigl einfach schon "froh, hier dabei zu sein."

Der Youngster war schon bei der EM dabei, wurde nun erneut zur Nationalmannschaft eingeladen. Nur beim BVB, da lief es für ihn zu Beginn der Saison noch nicht ganz so gut.

In den ersten Pflichtspielen hatte er nur Kurzeinsätze. Dank des "guten Trainings" und der "Spielbelastung" in der Nationalmannschaft hofft der Mittelfeld-Stratege bei Borussia Dortmund in der nächsten Woche so weit zu sein, "dass ich 90 Minuten spielen kann."

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