IG hat wieder Matchball / VfK gegen Vorletzten

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Mit Jonas Wiggermann (links Bild) muss der VfK beim Vorletzten Heimspiel in der Kreisliga A auf seinen Kapitän verzichten.

Bönen - Auf die Fußballer im heimischen Kreis kommt ein Montagsspieltag zu. Wie jedes Jahr an Pfingsten wird erst am Ende des Wochenendes gespielt. Wirklich ernst wird es nur noch für die IG Bönen, die endgültig den Klassenerhalt perfekt machen will.

SVF Herringen – IG Bönen (Pfingstmontag 15 Uhr, Schachtstraße/Hinspiel 2:1).

„Das ist jetzt unser dritter oder vierter Matchball“, wird Sven Kabutke langsam ungeduldig. Seit Wochen steht die IG kurz vor dem Klassenerhalt, verpasst es aber dann die endgültige Rettung perfekt zu machen. Drei Spieltage vor Schluss besteht der Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsplatz, den der TSC Hamm II belegt, aus neun Punkten, das Polster auf den eventuellen Relegationsrang sieben Zähler. Die Bönener wollen auf Nummer sicher gehen und auch den Drittletzten TuS 59 Hamm distanzieren. Der gastiert jedoch beim Schlusslicht Nordbögge und hat Aussichten auf Zählbares. „Ich glaube nicht, dass der VfK gewinnt“, rechnet Kabutke nicht mit Schützenhilfe.

Also muss ein eigener Erfolg her. Und den hält der IG-Coach für nicht so unwahrscheinlich, obwohl es gegen den sechs Plätze besser platzierten SVF geht: „Gegen die Mannschaften von oben haben wir uns besser verkauft als gegen die von unten.“ Außerdem käme ein spielstarkes Team sehen Akteure eher entgegen. „Wir haben ein Problem, wenn wir das Spiel machen müssen“, sagt Kabutke, der in dieser Woche seinen Vertrag am Schulzentrum verlängert hat.

Der dritte Grund, der ihn optimistisch stimmt, ist die Personallage. Mit Raphael Thiemann, Ufuk Turan, Mücahit Dikenli und Torjäger Tayfun Basyigit kommt ein Quartett zurück, dass beim 0:3 gegen Rünthe gelbgesperrt fehlte. Dafür ist Arman Kuba wieder in der Türkei.

SpVg Bönen – Hammer SC (Pfingstmontag 15 Uhr, Rehbusch/5:1).

Für die SpVg geht es nach sechs Spielen ohne Sieg darum, wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern. Immerhin, Trainer Hendrik Dördelmann wähnt sein Team nach dem 4:4 gegen den TuS 59 wieder auf dem richtigen Weg. Nachdem die Bönener zuvor eine Torblockade zu haben schienen, trafen sie endlich wieder. „Das war ganz wichtig“, meint Dördelmann: „Florian Bednarek hat für viel Unruhe gesorgt, und über Außen haben wir uns besser durchkombiniert“, fand der Trainer die Vorstellung bis zur 65. Minute stark. Nach dem zwischenzeitlichen 4:1 kosteten umstrittene Schiedsrichterentscheidungen Bönen den Sieg.

Nun soll gegen den HSC ein Erfolg her. Die Gäste sind allerdings noch nicht gerettet, weswegen Dördelmann die Favoritenrolle für die SpVg nur bedingt annimmt, da es für den Tabellenzweiten um nichts mehr geht. „Bei der Ligensituation ist es schwierig für die Motivation, gerade gegen Mannschaften die weiter unten stehen und eine intrinsische Motivation haben“, erklärt er. Sein Team habe aber zuletzt auch wieder „richtig Bock“ gezeigt.

Cengiz Güner und Björn Kempe kehren zurück. Malik Öncül bleibt in der Reserve, während Florian Bednarek bei der A-Liga-Elf weiterspielt.

VfK Nordbögge – TuS 59 Hamm (Sonntag 15 Uhr/Feuerwache/1:6).

Aus dem Kellerduell Letzter gegen Vorletzter ist zumindest einseitig die Luft raus. Der VfK ist seit dem vergangenen Wochenende abgestiegen, während der auf dem potenziellen Relegationsplatz liegende TuS 59 mit einem Sieg wahrscheinlich dem direkten Abstieg entgehen könnte und vielleicht sogar zum rettenden Ufer aufschließt. Den Klassenerhalt hat Nordbögge realistisch betrachtet wohl bereits am Ende der Hinrunde mit den beiden 1:6-Pleiten gegen den TuS 59 und den Hammer SC verspielt.

VfK-Trainer Sven Kaczor bemüht daher schon seit Wochen auch gar nicht irgendwelche Durchhalteparolen. „Wir können befreit aufspielen“, sagt er: „Aber das versuche ich ja schon seit Wochen zu vermitteln.“ Der Druck liegt jedenfalls beim Gast, der unbedingt gewinnen sollte. Eine Tatsache, die der VfK vielleicht ausnutzen kann. Allerdings sieht es personell wieder mau aus. Die angeschlagenen Philip Preiß, Robin Wittenborn und Jonas Wiggermann sind für Montag raus, Steffen Serrs Einsatz zumindest fraglich. „Die Mannschaft stellt sich von selbst auf“, sagt Kaczor: „Wir werden aber die Punkte nicht verschenken.“ So hofft der Trainer auf eine engagierte Nordbögger Mannschaft: „Unser Ziel ist es auf jeden Fall, einen Dreier zu holen“, verspricht Kaczor. - bob

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