VfK-Frauen wollen „Geschenk“ im Titelkampf nutzen

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Eva Haker (rechts) ist die treffsicherste VfK-Angreiferin.

Bönen - Nach einer Hinrunde die unter den Erwartungen der Fußballerinnen des VfK Nordbögge – zuletzt immerhin zweimal in Folge Vizemeister – geblieben war, hatte sich die Mannschaft von Trainer Thomas Seepe mit dem Aufstiegsrennen der Kreisliga A nicht mehr beschäftigt. Doch durch verschiedene Entwicklungen (Rückzug Weddinhofen, Patzer der Konkurrenz) in den vergangenen Wochen ist die Chance unverhofft wieder größer geworden. Ein Sieg im Spitzenspiel am Sonntag beim Tabellenführer FC Overberge (15 Uhr), und Nordbögge hätte ein ganz heißes Eisen im Titelkampf im Feuer. „Wir werden alles versuchen“, sagt Seepe: „Es ist ein Geschenk, dass wir überhaupt noch oben dran sind.“

Mit 49 Zählern liegt der VfK sechs Punkte hinter dem FCO. Der hat aber wie auch der PSV Bork (51) als Zweiter und dem Hammer SC als Vierten (ebenfalls 49) nur noch vier Spiele, im Gegensatz zu Nordbögge, das noch fünf Mal auflaufen darf. „Wenn wir gewinnen, sind wir noch nicht durch. Die Brocken kommen danach noch“, bremst Seepe aber. Denn seine Mannschaft muss noch nach Bork und zum HSC. Andererseits: „Wenn wir verlieren, ist das Ding für uns persönlich durch“, so Seepe, der mit Ausnahme von Karenina Lissner in Bestbesetzung nach Overberge fährt.

Im Spitzenspiel treffen zwei Mannschaften mit unterschiedlicher Philosophie aufeinander. „Overberge hat seine Stärken in der Abwehr, unsere Stärke ist der Sturm“, sagt Seepe. Der VfK-Trainer hat in den vergangenen Spielen ein wenig probiert. „Viele können jetzt auf Positionen spielen, von denen sie vorher gar nicht wussten, dass sie da spielen können“, freut er sich über mehr Variabilität. Das Hinspiel endete 1:1. - bob

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