Unternehmen Oberliga: Altenbögger C-Junioren bereiten sich auch in den Ferien akribisch vor

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Konny Volkmer (hier beim Volksbank-Cup) gab den C-Jugendlich des RSV hat einen Traininingsplan mit in den Urlaub.

BÖNEN - Ferienzeit = Urlaubszeit, nicht so bei den C-Jugendlichen des RSV Altenbögge. Zwar sind auch einige der Schüler in die Sonne geflogen, doch nicht ohne einen Trainingsplan mit auf den Weg mit bekommen zu haben, schließlich wollen die Bönener in der Oberliga-Vorrunde eine gute Rolle spielen. Und so ist Ferienzeit eher gleich Trainingszeit. Das stört aber keinen der U 15-Jährigen.

„Wir machen keine Pause. Die sind alle so gallig, die wollen das auch nicht“, sagt Konny Volkmer, die zusammen mit Steffi Pelzel die talentierte Truppe betreut. Und so treffen sich die Spieler dreimal in der Woche in der MCG-Halle. Lediglich am Mittwoch gab Volkmer ihren Schützlingen wegen der Hitze frei, begeistert waren davon nicht alle. Wenn die Temperaturen es zulassen, wird in zwei Einheiten Kondition und Kraft gepaukt, die dritte Trainingsstunde stehen dann spielerspezifische Anforderungen wie Positionswurf und die Wurftechnik auf dem Programm.

In der Vorwoche waren noch zehn Akteure in der Halle, aktuell sind es urlaubsbedingt fünf, was Volkmer gar nicht so schlecht findet. „Da kann man besser individuell arbeiten“, erklärt sie.

Den Urlaubern hat sie einen Plan mitgegeben. Dabei müssen die Spieler die Erfüllung der Aufgaben in der Whats-app-Mannschaftsgruppe posten. Die Jungs kontrollieren und motivieren sich so also gegenseitig.

Das hohe Pensum, dass Volkmer und Pelzel vorlegen, hat mit den ehrgeizigen Zielen der Altenbögger C-Jugend zu tun. Für die soll die Qualifikation für die Oberliga-Vorrunde nämlich nicht das Ende der Fahnenstange sein. „Wir rechne damit, dass wir unter die ersten Zwei kommen können“, sagt Volkmer.

Der RSV spielt in einer Sechserrunde mit Hin- und Rückspiel. Die beiden Topteams treten im neuen Jahr in der Oberliga-Hauptrunde an, die dritt- und viertplatzierten in der Landesliga und die beiden schlechtesten Teams in der Bezirksliga. „Der dritte oder vierte Platz wäre auch kein Beinbruch“, so Volkmer.

Die Trainerin hat Ewaldi Aplerbeck als Favoriten ausgemacht, der sich im Dortmunder Raum einige Verstärkungen an Land gezogen hat. Darunter litt mit Borussia Höchsten ein weiterer Gruppengegner der Bönener, den der RSV schon auf Turniere geschlagen hat. Eine positive Bilanz hat Altenbögge zudem gegen den Kreisrivalen Handball Hamm auch wenn die Duelle meist auf Augenhöhe verliefen. Die Gruppengegner SC Lippstadt und die JSG Bösperde-Halingen aus Menden sind dagegen die Unbekannten für Volkmer. Die Bönener freuen sich aber auf jeden Fall, eine Liga mit recht kurzen Fahrten erwischt zu haben.

Den letzten Schliff in der Vorbereitung wollen sich die Altenbögger mit einem Dreierturnier am 21. August in eigener Halle gegen zwei andere Oberligisten holen. Unmittelbar vor dem Saisonstart am 11. September in Aplerbeck steht noch ein Trainingslager am Sorpesee an. Kognitive und mannschaftsliche Dinge werden dann im Vordergrund stehen. Wie reagiere ich unter Stress, wie kann ich mich auf meine Mitspieler verlassen – Volkmer will ihr Team auch mental gestärkt wissen.

Bis dahin soll möglichst ein zweiter Torhüter gefunden sein, der dem RSV noch fehlt. Der Soll als Ersatz für Marvin Wollek bereitstehen beziehungsweise diesem Druck machen. „Er muss aber in diese harmonische Gruppe menschlich passen“, betont Volkmer. So wie der letzte Neuzugang, Max Miesbach aus Heeren, der vor der Quali zu den Bönenern stieß. „Er ist ein unheimlicher Gewinn“, findet die Trainerin.

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