TuS-Ringer gegen Hürth/Rheinbach chancenlos

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TuS-Neuzugang Mujtaba Soeedy gewann im fünften Anlauf seinen ersten Kampf.

Bönen - Unerwartet kam die Niederlage der Ringer der TuS Bönen nicht. Dass sie so deutlich ausfiel, damit hatten die Gastgeber am Samstagabend in der Goethehalle nicht gerechnet. „Aber sie haben stark gestellt“, meinte Mannschaftssprecher Daniel Keim nach 31:21 Minuten reiner Kampfzeit. Und mit sie meinte er die RG Hürth-Rheinbach, die in Bönen einen deutlichen 26:10-Auswärtssieg feierte.

Die Ringgemeinschaft Hürth/Rheinbach schickten nicht nur den deutschen B-Jugendmeister Marco Stoll auf die Matte, hatten mit Rouzbeh Khoshbin-Nazdik auch einen ehemaligen Bundesliga-Ringer im Gepäck. Gegen den hatte auch ein Lukas Korte in der 80-kg-Gewichtsklasse nicht den Hauch einer Chance. „Da zeigte sich schon der Unterschied zwischen den Ringern der Ligen“, meinte Keim. Korte holten keine Wertung. Mit 0:15 endete die ungleiche Paarung nach 3:14 Minuten – und Khoshbin-Nazdik lief aus.

Überhaupt punktete diesmal fast nur die Mitte: Erfreulich aus Sicht der Bönener, insbesondere für den Neuzugang: Mujtaba Soeedy holte in der meist stark besetzten 75-kg-Gewichtsklasse seinen ersten Sieg. Ein dramaturgisch gut gesetzter Höhepunkt aus Sicht der TuS. Soeedy schulterte Sasa Trujkic nach 1:07 Minuten. Er führte da 6:2 nach Punkten, konterte einen Angriff des Gegners bei dem er selbst fast geschultert wurde. „Wir freuen uns für ihn, das war wichtig, endlich einen Kampf zu gewinnen“, lobte Sebastian Strzalka, der den urlaubenden Trainer Ingo Manz vertrat.

Neben Soeedy holte Keim (70 kg) gegen Jordi-Florian Fenna zwei Zähler mit einem 4:0. Stark war zudem Ibrahim Ipek: 12:0 zeigte die Anzeige als Ipek Cihan Atici nach 3:49 Minuten schulterte. Schwark hielt 1:34 Minuten gegen den Jugendmeister Stoll durch. Ansonsten hatten die Bönener an diesem Samstag gegen die rheinischen Gäste nichts zu bestellen und unterlagen in ihrem letzten Heimkampf bis zum 5. November mit 10:26. „Man hat gesehen, dass die dort oben hingehören“, urteilte Keim über einen der Meisterschaftskandidaten. Für die Bönener wird es nun schwer, einen dritten Sieg in der Hinrunde einzufahren. Zum Abschluss der ersten Serie gastieren sie bei Germania Krefeld, einem weiteren Aufstiegsfavoriten. - ml

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