Ein stark verbesserter RSV fertigt TuRa ab

Altenbögges Halbrechter Andre Brandt zeigte spielerische Finessen und traf fünfmal gegen TuRa Bergkamen.
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Altenbögges Halbrechter Andre Brandt zeigte spielerische Finessen und traf fünfmal gegen TuRa Bergkamen.

Bönen - Zweimal zog der RSV das Tempo an. Jeweils sicherte der Schlussspurt gegen Ende der ersten wie der zweiten Hälfte den Vorsprung des Tabellenführers. Es waren wichtige zwei Punkte, denn Verfolger Brambauer gab sich zuhause gegen Neheim gestern ebenfalls keine Blöße mit einem 30:20-Erfolg.

„Wir standen hinten heute deutlich besser als letzte Woche in Lünen“, erklärte RSV-Trainer Mike Rothenpieler. „Und außerdem hab ich ja gesagt, das Wolle sich so eine Leistung kein zweites Mal erlaubt“, bescheinigte er seinem Torhüter diesmal eine starke Leistung – „vor allem in der ersten Hälfte.“ Wollek sorgte gemeinsam mit einem starken Mittelblock aus Jan Weber und Tino Stracke dafür, dass der Gastgeber gleich in Führung ging und die auch nicht einmal während der 60 Minuten abgab.

Über ein 4:1 (6.), 9:6 (18.) erhöhten die Altenbögger ihren Vorsprung kontinuierlich. Der starke Schlussspurt zum Ende der ersten Halbzeit ließ sogar Raum für spielerische Raffinessen: Den Schlusspunkt setzte mit dem 15:8 Kreisläufer Jan Weber, sehr gut angespielt von Andre Brandt. Der rechte Rückraumspieler, der stark aufspielte, täuschte einen Wurf an, legte den Ball auf dem Höhepunkt seines Steigflugs aber noch ab.

Matchwinner war gestern einmal mehr Tino Stracke. Insgesamt erzielte er elf Tore. Und wichtiger: Wenn es einmal nicht so lief, zeigte er, was Erfahrung und körperliche Präsenz ausmachen können. Der RSV-Routinier holte nicht nur Siebenmeter und Strafzeiten für den Gegner heraus, sondern auch den sprichwörtlichen „Hammer“, wenn es denn mal spielerisch hakte beim Tabellenführer.

Und obwohl er zufrieden war mit der Wiedergutmachung für die Pleite in Lünen. Eins ärgerte Rothenpieler trotzdem: „Ich denke, es wären zehn bis zwölf Gegenstöße mehr drin gewesen“, urteilte er über die in diesem Bereich untypisch niedrige Ausbeute seiner Sieben. Bezeichnend: Dennis Geckert blieb mit zwei Toren unter Schnitt, Oliver Eißing traf einmal.RSV: Wollek (1. - 50.), Joneleit – Gesckert (2), Eißing (1), Brandt (6), Lukas (2), Timo Weber, Lublow, Jan Weber (4), Grzybowski (2), Altner (3), Görgens (2), Stracke (11), Kleff

TuRa: Bommer, Wrenger – Nitsch (1), Mork, Gaslowski (1), Wrenger, Wortmann (2), Althusmann (8), Webers (4), Meschner (1), Ostermann (5), Meding

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