SpVg bei Turnier / IG gegen SpVg II / Erster Test für TVG

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Auf Sebastian Schneck (am Ball) muss die SpVg am Wochenende bei der Vorrunde in Herringen verzichten.

BÖNEN - Der Testspielreigen der heimischen Fußballer nimmt an diesem Wochenende so richtig Fahrt auf. Bis auf die IG-Reserve sind alle A- und B-Ligisten im Einsatz. Die beiden Mannschaften der SpVg treten sogar an beiden Tagen an. In einem sind sich alle Trainer einig: „Ergebnisse spielen keine Rolle.“

Die SpVg Bönen nimmt am Turnier in Herringen teil. Das bietet im besten Fall vier Partien gegen schlagkräftige Gegner. Um in der kommenden Woche allerdings noch im Wettbewerb an der Schachtstraße vertreten zu sein, müssen die Bönener ihre Dreiergruppe gewinnen oder der beste von drei Gruppenzweiten werden. Die Latte dafür liegt hoch, trifft die Mannschaft von Trainer Hendrik Dördelmann doch zunächst am Samstag (17 Uhr) auf den Bezirksligisten TuS Wiescherhöfen. Am Sonntag zur gleichen Zeit ist dann der Gastgeber der Gegner.

Dördelmann berichtet von einer guten Trainingswoche, versichert: „Die Stimmung ist gut.“ Nun will er eine ordentliche Vorstellung seiner Akteure sehen. Torhüter Patrick Heller ist rechtzeitig zurück, dafür fehlen Sebastian Schneck, Lars Lenser und Dominik Sorge.

Am Rehbusch treffen derweil zwei heimische Mannschaften aufeinander, wenn um 18 Uhr das Spiel zwischen der SpVg Bönen II und der IG Bönen angepfiffen wird. SpVg-Coach Ralf Thiemann will eine Steigerung im Vergleich zum 1:2 beim TSC Kamen II vor einer Woche sehen. „Wir werden einige Sachen ändern“, sagt er. Grundsätzlich wird er sein Team gegen den klassenhöheren Gegner defensiv aufstellen. Mit Björn Kempe, Arif Suludere, Pascal Zamorski, Patrick Luboch und Shaslan Quint fehlen einige wichtige Spieler.

Auf die muss auch Interimstrainer Evren Karka bei der IG in Person von Mehmet Duman, Arman Kuba und Mücahit Dikenli verzichten. Er leitet zurzeit gemeinsam mit Sherif Karahan und Furkan Aydeniz das Training, Denn die Suche nach einem neuen Coach blieb weiter erfolglos. Immerhin ziehe die Mannschaft gut mit, „auch die Neuen“, betont Karka, der viel Respekt vor dem Gegner aus der Kreisliga B hat: „Das wird kein einfaches Spiel.“ Für die IG geht es darum, die Neuzugänge zu integrieren, was sich wegen derer teilweise fehlender Deutschkenntnisse schwierig gestaltet.

Am Sonntag (13 Uhr) bestreitet die SpVg-Reserve am Rehbusch ein weiteres Testspiel gegen den SC Sönnern. Thiemann wollte ursprünglich ein Trainingslager abhalten, was aber nicht funktionierte, weil das Vereinsheim wegen einer Veranstaltung belegt ist. Die zweite Begegnung nimmt er dennoch gerne an. „Wir müssen die Schmerzgrenze überwinden“, will er den kämpferischen Einsatz sehen. Gegen den B-Ligisten aus dem Kreis Soest wird der Trainer offensiver agieren als tags zuvor.

„Im Testspiel geht es eher darum, sich zu bewegen“, erwartet Thorsten Müller keine Heldentaten von seinen Akteuren. Bei der Partie des TVG Flierich-Lenningsen gegen den SuS Oberaden (15 Uhr/Butterwinkel) will der Coach den Akteuren Spielzeit geben, die in der ersten Trainingswoche nicht mitmachen konnten. Dass ihm mit Simon Maletz, Florian von Glahn und Lukas Kurz die Mittelfeldachse wegbricht, stört ihn wenig. Es müssen eben andere einspringen und Verantwortung. Sven Konrad zählt nach langer Knieverletzung wieder zum Kader. Bei Fabian Henkel und Dennis Unterkötter traten dagegen zuletzt wieder Probleme auf. „Wir wollen uns gegen einen A-Ligisten gut präsentieren“, sagt Müller.

Unter dem Motto „Besser kennenlernen“ steht das erste Testspiel des VfK Nordbögge gegen den TuS Wiescherhöfen II am Sonntag um 12 Uhr an der Feuerwache. Trainer Sven Kaczor hat nach dem Abstieg aus der A-Liga viele neue Leute zu integrieren, da können die Laufwege noch nicht stimmen. „Jeder soll zeigen, was er kann“, sagt der Coach, der auch die ersten Trainingsinhalte im Spiel sehen will. Denn in Nordbögge wurde in der ersten Woche nicht nur Kondition gebolzt. Neben Marvin Peschel, der mit einer Fußverletzung länger auszufallen droht, fehlen einige Urlauber. Torwart Robin Wittenborn steigt nach seinem Bänderriss bald ins Lauftraining ein. Für Kaczor hat die Partie gegen seinen früheren Verein noch eine kleine Zusatzmotivation, trifft er doch auf einige Arbeitskollegen. Da möchte er am Montag kein Mitleid ernten.

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