Für die SpVg stehen nach der Pause die Topspiele an

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Thorsten Renk kommt langsam in Schwung, in Wiescherhöfen der SpVg-Rückkehrer seine Saisontore drei und vier.

Bönen - Gestottert hat der Motor des Vize-Meisters am Saisonstart schon, aber Punkte gesammelt hat die SpVg Bönen dennoch fleißig. Zuletzt fand die Rehbusch-Elf vor ihrem spielfreien Wochenende richtig in die Spur – und kann nun vor dem richtungweisenden Oktober noch einmal Kräfte tanken.

Nach sieben Spieltagen liegen die Bönener schon wieder mit 18 Punkten auf Rang zwei. Zuletzt siegte die Mannschaft von Trainer Hendrik Dördelmann zweimal in Folge 3:0. Und auch wenn die Gegner Lohauserholz II und Wiescherhöfen II Kellerkinder waren, zeigte die SpVg dabei ein hohes Maß an Stabilität. „Wir waren in der Pflicht zu gewinnen, damit das jetzt Topspiele werden“, sagt Dördelmann.

Nach der Verletzungsmisere zum Ende der Vorbereitung war mit so einem Start nicht zu rechnen. Doch schon in der Vorsaison zeigten die Bönener ihre Wettkampfhärte. Als es im August 2015 losging mit den Punktspielen, waren sie sofort da, obwohl die Testpartien zuvor enttäuschend verlaufen waren. Für Dördelmann ist der gute Start nicht erstaunlich. „Wir hatten zu Beginn der Vorbereitung gute Ergebnisse. Die Mannschaft hat großes Potenzial“, sagt er. Dass am Anfang nicht alles rund lief, sei den Ausfällen sowie der Integration der Neuzugänge geschuldet.

So blieb in den ersten Partien noch Vieles Stückwerk, fehlte die Abstimmung in der häufig wechselnden Elf. Doch mit einer Ausnahme ging die SpVg immer als Sieger vom Platz. Das 1:2 gegen den Vorletzten Hammer SpVg war ein klassischer Ausrutscher, der die makellose Bilanz kaputtmachte. In dieser Begegnung und in den beiden folgenden erwies sich überraschend die Abwehr als nicht sattelfest. Sieben ihrer neun Gegentore kassierte die Rehbusch-Elf vom dritten bis fünften Spieltag gegen HSV III, Stockum (5:2) und HSC (4:3). Doch die beiden jüngsten 3:0-Siege machen Hoffnung, dass die alte Abwehrstärke zurückgekehrt ist.

Auf die Defensive wird es in den kommenden Wochen besonders ankommen, wenn es die SpVg ab dem 9. Oktober mit dem Tabellendritten Eintracht Werne, dem hinter den eigenen den Erwartungen zurückliegenden SVF Herringen (9.) und dem Spitzenreiter BV 09 Hamm zu tun bekommt. „Werne ist richtig gut in Schwung, und BVH hat sich auch sehr gut gefunden“, weiß Dördelmann um die Schwere der Aufgabe: „Das werden 50:50-Spiele.“ Die Eintracht und der BV 09 sind als einzige Teams der Kreisliga A1 noch ungeschlagen.

Doch auch die SpVg kommt immer besser in Form. „Toto Renk ist mittlerweile gut drin“, sagt Dördelmann. Und überhaupt: „Alle Neuen haben eingeschlagen.“ Nach dem spielfreien Wochenende sollten Dominik Sorge, Yannic Weißenberg und Yusuf Güner wieder dabei sein. Für Torhüter Patrick Heller (Ellbogenverletzung) reicht es nicht. „Aber Rasool (Ersatzkeeper Aliasl, Anm. d. Red.) macht seine Sache gut“, sieht der SpVg-Trainer sein Team für die kommenden Wochen gerüstet.

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