Rhynern in der Masters-Endrunde / SpVg und TSC weiter

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Alisal Rasool war Bönens Matchwinner beim Neunmeterschießen gegen Frömern und hielt auch im Finale gegen Rhynern lange die Null. Am Ende gewann der Oberligist aber das Turnier.

Bönen -  Westfalia Rhynern ist seiner Favoritenrolle bei der Vorrunde des Warsteiner Masters in der Bönener Goethehalle gerecht geworden. Der viermalige Sieger der Hallenfußball-Mammutveranstaltung hat das Turnier gewonnen und das direkte Ticket zur Endrunde am 24. Januar in Werl gezogen. Einen Tag zuvor treten Gastgeber SpVg Bönen und der TSC Hamm bei der Lucky-Loser-Runde in Werl an.

„Wir haben unser erklärtes Ziel erreicht, daran gab es nichts zu rütteln“, meinte Rhynerns Co-Trainer Ralf Hettwer. Die Rhyneraner marschierten zunächst durch die Vorrunde und hatten auch beim Zwischenrundenauftakt gegen den SSV Hamm keine Probleme (8:1). Der B-Ligist schied kurz danach aus. Trainer Sascha Raulf war mit dem Abschneiden „aber wirklich zufrieden“.

Für Rhynern wurde es danach enger. A-Ligist SV Stockum glich die zwischenzeitliche Führung der Rhyneraner aus, musste sich aber 1:2 geschlagen. Im Finale der Gewinnerseite des Doppel-k-o.-Systems hatte die Westfalia eigentlich schon gegen den TSC Hamm verloren, als Ismail Uysal 30 Sekunden vor dem Ende für den Bezirksligisten getroffen hatte. In der vorletzten Sekunde schoss Torwart Alexander Hahnemann den Ball aus dem eigenen Strafraum noch einmal aufs Tor. Die Sirene ertönte und sein Gegenüber Fatih Tas ließ den Ball passieren. Doch so ein Tor zählt mittlerweile in der Halle ähnlich wie beim Basketball. In der Verlängerung behielt Rhynern dank Andrei Lorengel und Christoph Debowiak mit 3:1 die Oberhand.

Während die Westfalia pausierte lief die Trostrunde weiter. Dort spielte der TSC gegen die SpVg um den Finaleinzug, den sich der Gastgeber mit einem 6:4 (2:2, 3:3) nach Neunmeterschießen sicherte. Den Hammern wurde ein Tor von Tolga Özer, dessen Schuss von der Latte hinter die Linie gesprungen war, aberkannt. Sechs Sekunden vor Schluss gab Enes Akyüz dann zu, dass vor dem 3:2 für den TSC der Ball schon im Aus war, daher folgte eine Verlängerung. Beide Teams trafen noch einmal – und dann war es ausgerechnet Akyüz, der den entscheidenden Neunmeter über das Tor beförderte. „Es lief alles gegen uns, aber wir müssen es akzeptieren“, meinte TSC-Coach Erdal Akyüz, der noch die Chance für sein Team bei der Lucky-Loser-Runde sieht.

Die SpVg war schon zuvor gegen Frömern erst im Neunmeterschießen weitergekommen. Dementsprechend platt war der A-Ligist im Endspiel. Omar Hussein brachte den Gastgeber zwar in Führung (4.), doch als Cihad Kücükyeci die Partie gedreht hatte (8., 11.), reichten die Kräfte nicht mehr. Debowiak und zweimal Tim Neumann machten alles klar. „Wir sind nicht so gut gestartet in die Zwischenrunde, haben uns aber reingekämpft. Im Finale waren wir einfach platt“, meinte Dördelmann, der zum zweiten Platz meinte : „Es war ein bisschen Glück dabei.“

Westfalia-Neuzugang Kücükyeci wurde zum Offensivspieler des Turniers gewählt. TSC-Akteur Emir Bajric überzeugte in der Defensive. Beide spielen im Sommer ein Freundschaftsspiel gegen den Drittligisten Preußen Münster. - bob

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