Denis Schmitz für Paralympics in Rio nachnominiert

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Rennrollstuhlfahrer Denis Schmitz wurde für die Paralympics nachnominiert.

Bönen - Der Traum von der Teilnahme an den Paralympics in Rio de Janeiro war für Denis Schmitz eigentlich schon ausgeträumt. Doch gestern Nachmittag erhielten er und Vater Rüdiger Schmitz die Nachricht, dass sein Sohn doch den Flieger nach Brasilien besteigen darf.

Durch den Ausschluss der russischen Sportler sind für die Olympischen Spiele der Behinderten, die vom 7. bis 18. September stattfinden, Plätze frei geworden. Und einen davon bekam der 24-jährige Rennrollstuhlfahrer von Reha- und Gesundheitssport Bönen zugesprochen.

„Das ist schon der Hammer. Wir freuen uns tierisch“, sagte Rüdiger Schmitz zu der unverhoffte Wende. Den eigentlich hatte Schmitz, der in diesem Jahr den deutschen Rekord über 100, 200 und 400 und 800 Meter verbessert hat, die Qualifikationsnorm über 100 Meter um fünf Zehntelsekunden verpasst. Und das ist die einzige Strecke in der Schadensklasse T33, die bei den Paralympics ausgetragen wird. Mit seiner Jahresbestzeit von 19,71 Sekunden – aufgestellt am 25. Juni in Bottrop – belegt Denis Schmitz aber dennoch den sechsten Platz in der Weltrangliste.

Die Organisation der Flüge nach Brasilien und die Unterbringung vor Ort übernimmt der Deutsche Behinderten Sportverband (DBS), so dass sich die Schmitz ganz der Vorbereitung auf seinen Start konzentrieren kann.

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