Marvin Manz besteht Prüfung zur Bundeslizenz

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Marvin Manz (links neben Vater Ingo Manz) legte im Schwarzwald dieaktische Prüfung zur Kampfrichter-Bundeslizenz ab. pr

Bönen - Marvin Manz wandelt auf den Spuren seines Vaters Uwe. Der 20-jährige Ringer der TuS Bönen hat jetzt die Prüfung zum Kampfrichter mit Bundeslizenz erfolgreich absolviert. Auf der deutschen Meisterschaft der Schüler im Tennenbronn im Schwarzwald bestand der Bönener nun den praktischen Teil und erhielt mit sieben anderen Anwärtern seine Auszeichnung.

Manz war einer der jüngsten Teilnehmer des Lehrgangs. Denn der Aufstieg in der Kampfrichterei ging für den Verbandsliga-Ringer schnell. Mit 16 machte er seine Bezirkslizenz, ein Jahr später durfte er auf Landesebene Kämpfe leiten. Aufgrund seiner souveränen Leistungen durfte er bald auch in der Verbandsliga ran. Nach nur drei Jahren wurde er dann als einer von zwei Kampfrichtern in NRW für den Lehrgang des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) nominiert und zahlte das Vertrauen mit guten Noten zurück. Bereits im Januar stand die theoretische Prüfung an, in der Wettkampfverläufe beurteilt werden mussten und natürlich die Regelkunde im Vordergrund stand. Kein Problem für den Lehramtsstudenten aus Bönen, der nun Kämpfe bis zur zweiten Bundesliga leiten darf und darauf hofft, sich auch bald für die 1. Liga zu qualifizieren. In Tennenbronn hatte Manz fünf Einsätze an zwei Tagen, war dabei stets auf der Matte aktiv.

Manz will sich nun zuallererst auf der höheren Ebene beweisen. Insgeheim träumt der 20-Jährige aber von noch größeren Ziele. Vorbild ist natürlich der eigene Vater, der als Kampfrichter nach London 2012 im August zu seinen zweiten Olympischen Spielen nach Rio Janeiro reist. „Am liebsten würde ich es genauso weit schaffen, aber das ist ein hochgestecktes Ziel“, sagt der Student. Als Nächstes hat er sich den Aufstieg in die Bundesliga vorgenommen, danach will er Erfahrungen auf internationalen Turniere machen. Ein weiter Weg, aber man muss ja Ziele haben. - bob

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