Liste mit 140 Punkten für den zweiten Förderturmlauf

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Für den ersten Lauf am Förderturm erhielten die Lauffreunde gute Noten. Verbessern wollen sie dennoch Einiges.

Bönen - Gut ein halbes Jahr planen die Lauffreunde Bönen für die Vorbereitungen ihres Laufes am Förderturm ein, der nach dem Umzug aus Flierich am 8. Januar nächsten Jahres zum zweiten Mal ausgetragen wird.

Die erste Veranstaltung Anfang diesen Jahres war ein großer Erfolg. Der neue Standort und die neue Strecke wurden gut angenommen. Knapp 600 Aktive kamen beim 10-km-Lauf, beim 10-km-Walking/Nordic Walking-Wettbewerb und beim 2-km-Schülerrennen insgesamt ins Ziel. 

„Unmittelbar danach sind wir damit angefangen, unsere To-Do-Liste für den nächsten Lauf fortzuschreiben. Sie umfasst jetzt 140 Punkte“, berichtet Jochen von Glahn, der Vorsitzende der Lauffreunde. „Dabei haben wir uns auch an den Ergebnissen unserer Online-Umfrage orientiert“, ergänzt sein Vertreter Markus Meier: „Die Teilnehmer an dieser Umfrage haben uns zwar ein gutes Zeugnis ausgestellt. Es gibt aber viele Anregungen, die wir beherzigen wollen.“

Der zeitlichen Ablauf der Veranstaltung wird sich ändern. Der Schülerlauf startet bereits um 10.30 Uhr, eine halbe Stunde vor dem Hauptlauf. „Die Teilnehmer des Hauptlaufes werden dem Nachwuchs dann sicherlich eine imposante Zielkulisse bieten“, hofft von Glahn.

Änderungen gibt es auch bei der Anmeldung. „Wir haben beschlossen, das Startgeld für die Erwachsenen um einen Euro auf 8 Euro anzuheben,“ so Thomas Kohrt, Kassenwart der Lauffreunde. „Aber das Startgeld für die Jugend bleibt unverändert. Und die Teilnahme am Schülerlauf kostet nach wie vor nichts.“

Zurzeit läuft die Anfrage beim Lippeverband wegen der Nutzung der Wege an Rexe und Seseke. Daneben sind Genehmigungen des Leichtathletikverbandes Westfalen und der Verkehrssicherungsbehörde beim Kreis Unna einzuholen. Kurzfristig will der Veranstalter auch den Kontakt zur Gemeinde suchen. Es gilt zum Beispiel, das Parkkonzept zu optimieren. Den Lauffreunden geht es ebenso um den Zustand der Zechenstraße zwischen der Zufahrt zum Förderturm und der Zechenstraße. In der Umfrage seien zum letzten Lauf die diversen Schlaglöcher angesprochen worden, so Pressewart Jürgen Korvin. „Eine neue Fahrbahndecke wird nicht drin sein, aber die eine oder andere Ausbesserung würde schon weiterhelfen,“ erläutert von Glahn.

Förderturm soll beheizt werden

Ein Knackpunkt für die Lauffreunde sind die Temperaturen im Förderturm, die in der Umfrage moniert worden sind. „Es gibt Spezialisten für die Beheizung von Baustellen, die bestimmt helfen können. Wir werden kurzfristig mit der Stiftung Förderturm abklären, wie belastbar die Elektrik im Förderturm ist,“ stellt von Glahn fest.

Andere Dinge sind leichter zu regeln, wie eine frühere Öffnung der Umkleidemöglichkeiten in der Goethesporthalle, eine Optimierung der Beschilderung im Förderturm, eine Verbesserung der Abläufe für die Voranmelder und die Nachmelder oder die Einrichtung eines zentralen Info-Punktes. Verändern will der Veranstalter auch die Tombola hin zu wenigen, aber hochwertigen Gewinnen. Bei der Verlosung von Gutscheinen unter den Voranmeldern bleibt es jedoch. „ Parallel zu den Vorbereitungen für den Lauf wollen wir auch unseren Internetauftritt modernisieren,“ berichtet Korvin. „Darauf sind wir auch angesprochen worden.“

Abschließend meint von Glahn: „Bei unserem Termin, dem zweiten Sonntag im Januar, bleibt es wohl für alle Zeiten. Im nächsten Jahr führt uns das jedoch ganz nah an den Jahreswechsel und die Ferien heran. Deswegen möchte ich gerne erreichen, dass die Organisation unseres Laufes bis Weihnachten steht.“ Im Jahr 2017 hoffen die Lauffreunde übrigens die Gesamtteilnehmerzahl aller bisherigen Läufe auf über 20 000 Aktive zu steigern. „Dazu werden wir uns auch noch etwas einfallen lassen“, kündigt von Glahn an. - WA

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