Im letzten Heimkampf soll für TuS-Ringer ein Sieg her

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Marvin Manz fehlte den Bönenern am Feiertag, steht vor dem Heimkampf gegen Hürth/Rheinbach wieder im Kader.

Bönen - Straffes Programm für die Ringer der TuS Bönen. Am Samstag bestreiten sie um 19.30 Uhr in der Goethehalle (Waage 19 Uhr) gegen die RG Hürth/Rheinbach den dritten Kampf in acht Tagen. Bisher war die Punkteausbeute – wie im gesamten Verlauf der Verbandsliga – nicht zufriedenstellend. Gegen die Kölner wollen die Bönener daher unbedingt Zählbares, auch wenn das im letzten Heimkampf bis zum 5. November wahrscheinlich schwer wird.

Hürth/Rheinbach sorgte nämlich am Tag der Deutschen Einheit dafür, dass die Liga richtig spannend wird. Sie stürzten mit einem 15:13-Erfolg den bisherigen Tabellenführer Germania Krefeld und schoben sich selbst auf den vierten Platz vor. Bei einem Kampf weniger könnte die RG sogar für die Tabellenführung in Frage kommen. „Hürth hat gut in die Saison reingefunden. Das ist eine gute Mannschaft, wenn sie ihre Leute auf die Matte kriegen“, sagt TuS-Kapitän Daniel Keim

Denn grundsätzlich zählt Hürth/Rheinbach zu den vielen Wundertüten in der Liga. 19 Ringer standen für den Bönener Gast in dieser Saison bereits auf der Matte. Nur vier Athleten kamen bislang in allen Kämpfen zum Einsatz. Schwergewichtler David Arndt mit einer 5:1-Bilanz zählt dabei ebenso zu den Punktegaranten wie Simon Meul (86/98 kg/4:2) und Leichtgewicht Cihan Atici (4:1). Edris Muradi hat dagegen in 75-kg-Freistil erst zwei von vier Kämpfen gewonnen. Nicht zu verachten ist auch Nachwuchsringer Deni Mugajev, der in 66 kg bislang immer siegreich war, allerdings erst drei Kämpfe bestritten hat. Dazu kommt mit Marco Stoll der deutsche Meister der B-Jugendlichen in 61 kg. „Der ist technisch top, und ihm steht eine große Zukunft bevor“, sagt Keim. Die Gegenwart beschert dem Talent allerdings eine 2:4-Bilanz.

Genau diese Gewichtsklasse ist aber für die Herbstferien die Achillesferse der Bönener. Marc Hauke ist zum Urlaub in den USA, weswegen Stephan Schwark Gewicht reduzieren muss. Somit stellen sich die unteren Klassen von selbst auf. Ansonsten sind die Bönener aber wieder besser besetzt als am Feiertag, denn Daniel Keim, Mujtaba Soeedy und Marvin Manz kehren zurück auf die Matte.

„Ich rechne mit einem knappen Ergebnis“, sagt Keim. „Es reicht mir, wenn wir mit einem Punkt gewinnen.“ Die Bönener, mittlerweile auf den vorletzten Rang abgerutscht, wollen trotz des schweren Gegners unbedingt ihre Durststrecke beenden und bauen auf den Heimvorteil. „Ich traue uns gegen Hürth den dritten Sieg eher zu als eine Woche später in Krefeld.“ - bob

TuS: 57 kg I. Ipek, 61 kg Schwark, 66 kg Wegner, 70 kg Keim, 75 kg H. Ipek, Soeedy, 80 kg Korte, 86 kg Güney, 98 kg Manz, 130 kg Strzalka

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