Herren und Damen 50 haben den Aufstieg im Visier

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Ute Bresser und die Damen 50 wollen in die Westfalenliga aufsteigen. Dazu reicht ihnen Platz zwei.

Bönen - Die erste Phase der Sommersaison neigt sich dem Ende, die höher spielenden Mannschaft bestreiten ihre letzten Saisonspiele oder sind bereits seit dem vergangenen Wochenende fertig. Wie so oft sind vor dem letzten Spieltag schon einige Entscheidungen gefallen. So sind die Herren 30 bereits Meister. Die Damen 50 wollen die Rückkehr in die Westfalenliga perfekt machen, die Herren in die Bezirksliga zurück. Die zweite Damen-Mannschaft hegt noch kleine Hoffnungen auf den Klassenerhalt, die Herren 60 etwas größere.

Damen 50, Westfalenliga: TC Brilon – TV Rot-Weiß Bönen (Samstag 13 Uhr). Als Zweiter gehen die Bönenerinnen in den letzten Spieltag. Punktgleich mit Marl (bei gewonnenem direkten Vergleich) liegen sie einen Zähler hinter Oespel-Kley. Das würde zum Aufstieg reichen, wobei Marl und Oespel-Kley noch aufeinandertreffen. Auch für einen Dreiervergleich haben die RW-Damen gute Karten. So heißt es am Samstag also vor allen Dingen die eigenen Hausaufgaben erledigen, die mit dem sieglosen Schlusslicht nicht die schwersten zu sein scheinen. Bei den Gästen ist die Motivation auf den Wiederaufstieg groß. „Der Anreiz ist in der Westfalenliga größer“, sagt Mannschaftssprecherin Ute Bresser. Bis auf Conny Wever fahren die Bönenerinnen komplett ins Sauerland. Ulrike Kaluza wird diesmal jedoch nur im Doppel auflaufen.

TV RW: Stura, Kaluza, Bresser, Rulle, Tölle, Nielinger, Könitz-Freudenreich, Stapel, Garczarek

Damen, Ruhr-Lippe-Liga: TV Rot-Weiß Bönen – TG Bochum (Sonntag 10 Uhr). Mit einem Sieg wollen die Bönenerinnen die Saison beenden. Es geht nur noch um Rang zwei, um derzeit vier Mannschaften mit 3:2 Siegen kämpfen. Die Rot-Weißen haben die vermeintlich leichteste Aufgabe, erwarten sie doch das Schlusslicht aus Bochum. „Ich gehe davon aus, dass da nichts passieren wird“, sieht Teamsprecherin Anna Nölle ihre Mannschaft klar in der Favoritenrolle. Schließlich haben die Gäste überhaupt erst ein Einzel gewonnen.

Außerdem bietet Bönen Bestbesetzung auf. Das war nicht immer der Fall, wie Nölle wehmütig feststellt. Denn es wäre mehr drin gewesen in dieser Saison, wie der Sieg gegen Meister Brambauer unterstreicht. Judith Teuwen verzichtet gegen Bochum zugunsten von Jacqueline Döge auf ein Einzel.

TV RW: Nölle, Nüsken, M. Schneider, Sudhaus, J. Neumann, Teuwen, J. Döge

Herren 60, Ruhr-Lippe-Liga: TC Flora Dortmund II – TV Rot-Weiß Bönen (Samstag 12 Uhr). Nur ein Sieg zählt für die Bönener Herren 60 am letzten Spieltag. Bei einer Niederlage auf den Plätzen direkt neben dem Signal-Iduna-Park der Dortmunder Borussia wären die Rot-Weißen abgestiegen. Die Ausgangslage ist nämlich so: Bönen liegt punktgleich mit Brambauer und Hattingen auf den drei letzten Plätzen. Zwei Teams steigen ab, und die beiden Konkurrenten treffen direkt aufeinander, so dass einer auf jeden Fall an Bönen vorbeizieht.

In Dortmund sind die Gäste allerdings sicherlich nicht chancenlos. Zum einen bieten sie eine gute Mannschaft auf, in der eventuell auch Horst Schäfer und Herbert Kindler zum Einsatz kommen könnten. Zum anderen bot Flora, zu dessen Kader unter anderem der BVB-Präsident Reinhard Rauball und Ex-Profi Lothar Huber zählen, vor einer Woche in Hamm erheblich ersatzgeschwächt an. Spitzenspieler Klaus-Peter Schnatmann musste sein Einzel zudem verletzt aufgeben. „Wir müssen abwarten“, will RW-Mannschaftsführer Harald Thater nicht über die Aufstellung des Gegners spekulieren. Für sein Team ist die Sache eh klar: „Wir müssen gewinnen!“

TV RW: Thater, Wolf, Schäfer (?), von Glahn, Lehmann, Günther, Kindler (?), Hümmecke, Schubert, Rabura

Damen, Bezirksliga: TuS 59 Hamm II – TV Rot-Weiß Bönen (Sonntag 10 Uhr). Mit einem Sieg und Schützenhilfe aus Oelde könnten die Bönenerinnen den Kopf noch aus der Abstiegsschlinge ziehen. Doch schon die Aufgabe in Hamm wird für die RW-Damen schwer genug, denn der TuS 59 ist schlichtweg besser besetzt. „Ich gehe nicht mehr mit großen Hoffnungen in die Partie“, sagt Teamsprecherin Marie Bambach ehrlich. Shari Neumann gibt im letzten Spiel noch ihren Saisoneinstand und fängt das Fehlen von Kelly-Ann Lohmann ein. Allerdings ist auch Katharina Schwedas Einsatz fraglich. Und wenn die Spitzenspielerin ausfällt, verringern sich die Bönener Chancen wohl erheblich.

TV RW: Schweda (?), Beßer, S. Neumann, Lehnemann, J. Schneider, Wehmeyer (?)

Herren 30, Bezirksliga: TV Rot-Weiß Bönen – Lüner SV (Sonntag 10 Uhr). Mit dem Sieg im Spitzenspiel in Hamm sicherten sich die RW-Herren vor einer Woche die Meisterschaft. Denn egal wie die Konkurrenten Hamm und Emschertal gegeneinander spielen, selbst bei einer Niederlage hätten die Bönener den direkt Vergleich gewonnen. Nun wollen die Rot-Weißen auch ohne Niederlage aus der Saison gehen. Die Chancen stehen gut, weil der Gastgeber zum Abschluss Bestbesetzung aufbietet. „Wir wollen die Saison gemütlich zu Ende spielen“, sagt Kapitän Tobias Nölle, der sich über die Rückkehr in die Ruhr-Lippe-Liga freut. Die fittesten Bönener schlagen im Einzel auf.

TV RW: Rulle, Hilse, Menges, Ruthmann, Nielinger, Schlüter, Nölle

Herren, Kreisliga: Lüner SV – TV Rot-Weiß Bönen (Sonntag 10 Uhr). Ein Sieg trennt die Bönener vom Titel. Und den wollen sie in Lünen holen. Doch die Partie wird nicht einfach, hat auch der LSV als Dritter bei einem Sieg noch eine Hoffnung auf den Aufstieg. Die Rot-Weißen konnten sich bislang auf ihre Akteure im unteren Bereich verlassen. Fabian Dettbarn, Marvin Zimmermann, Thomas Behm und Jonas Radine gewannen alle ihre 14 Einzel. „Wir sind hinten gut besetzt“, sagt Trainer Peter Haukamp. Und auch Yannik Stefank kommt auf eine 3:1-Bilanz. Die Bönener müssen allerdings auf Radine verzichten, der mit Zimmermann außerdem ein Top-Doppel bildet. „Wir wollen fünf Punkte holen und dann eine Flasche Bier aufmachen“, hofft Haukamp auf eine Aufstiegsfeier. Eine 4:5-Niederlage könnte ebenfalls reichen, wenn es zu einem Dreiervergleich mit Gahmen kommt. - bob

TV RW: Wetjen, Römer, Stefank, Dettbarn Zimmermann, Behm,

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