Dominik Warias schließt sich dem RSV an

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Rückraumspieler Dominik Warias schließt sich dem RSV Altenbögge an.

BÖNEN - Zurzeit ist die Gruppe überschaubar, die Coach Mike Rothenpieler beim Training ins Schwitzen bringt. Urlauber und angeschlagene Akteure haben den Kader des RSV Altenbögge reduziert. Ab sofort ist aber auch ein neues Gesicht bei den Bönenern zu finden. Dominik Warias hat sich dem Landesliga-Aufsteiger angeschlossen.

Als „jungen, erfahrenen Spieler“ beschreibt Rothenpieler seinen Neuzugang mit Baujahr 1991. Denn Warias spielte in den vergangenen Jahren beim HC Heeren und kennt damit die Landesliga, die für die meisten Altenbögger Neuland ist, genau. Das ist nur ein Grund, warum sich der RSV-Trainer über die Zusage des Rückraumspielers freut.

Dabei hatte sich Warias lange geziert, denn eigentlich wollte er mit dem Handballspielen aufhören. Wegen Knieprobleme hatte er schon die gesamte Hinrunde der vergangenen Saison verpasst, sich dann aber zu einem Comeback in der vor der Auflösung stehenden Heerener Mannschaft überreden lassen. Das gelang nun auch Rothenpieler, der lange mit Warias in Kontakt war. Auch jetzt ist das Knie sicherlich der Knackpunkt der Zusammenarbeit. Sollte es halten, ist der Neue mit Sicherheit eine Verstärkung. Die Rückrunde in Heeren macht allen in Bönen Hoffnung.

„Wir wollen die Verjüngung weiter forttreiben“, reiht Rothenpieler die Verpflichtung in die der anderen Neuzugänge um Luca Buch, Jan-Niklas Schröer und Dominik Sührig ein. „Er hilft uns, wenn wir Tempo spielen, und wir haben durch ihn mehr Alternativen“, sagt der RSV-Trainer. Warias ist im Rückraum variabel einsetzbar, könnte dort auch Routinier Tino Stracke entlasten.

Derweil machen die anderen Neuzugänge Sorgen. Bei Buch war von Beginn an klar, dass er nach seiner Verletzung Zeit braucht, um wieder voll belastbar zu sein. Zuletzt mussten auch Sührig und Schröer pausieren. Beide haben Schulterprobleme. Sührig schont sich deshalb schon drei Wochen, weil Spieler und Verantwortliche die vermutlich nur leichte Verletzung erst komplett auskurieren lassen wollen. Schröer war auch zunächst kürzer getreten, wirkte vor zehn Tagen gegen Handball Hamm III wieder mit, klagte jedoch tags darauf nach einer falschen Bewegung beim Training erneut über Schmerzen. Ein MRT-Untersuchung soll nun Klarheit über seine Verletzung bringen.

So ist Rothenpielers Kader derzeit also klein, was ihn in dieser Phase der Vorbereitung nur bedingt stört. In der Saison wäre es sicherlich schlimmer, doch gerade für die Neuen wäre es gut, wenn sie die Abläufe beim RSV schnell verinnerlichen. Aber noch sind es neun Wochen bis zum Saisonstart gegen Westfalia Herne. - bob

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