Bruderschaftshilfe für den RSV Altenbögge

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Ein bischen Luft verschafft RSV-Trainer Mike Rothenpieler die Verpflichtung von Florian Warias und Chris Kleeschulte.

Bönen - Zwei Neuzugänge vermeldet RSV-Coach Mike Rothenpieler. Der eine ist Florian Warias, Bruder von Altenbögges Regisseur Dominik. Der andere Chris Kleeschulte, Bruder von RSV-Keeper Kai Kleeschulte. Beide können die nach dem Ausfall von Jan Weber (Innenband) vakante Kreisläuferposition besetzen. Denn auch die Alternative im Offensivzentrum, David Grzybowski, hat sich inzwischen nach Bonn abgemeldet. Kleeschulte ist außerdem auf Außen einsetzbar. Dort fehlt Oliver Eißing längere Zeit.

Die Aufstockung des Altenbögger Kaders war bitter nötig. Als grotesk bezeichnete RSV-Trainer Mike Rothenpieler die Verletztenliste vor dem Auswärtsspiel in Höchsten. Er hatte mit Leon Altner, Frederic Betz, Lukas Florian, Timo Weber, Dominik Warias und seinem Co-Trainer Christian Kleff nur sechs Feldspieler auf dem Zettel. Er zog Steffen Pieper und Patrick Breulmann aus der Reserve hoch. Die Rumpftruppe zu der sich verspätet Andre Brandt gesellte, verkaufte sich gut, verlor aber letztlich klar mit 32:26.

„Wir mussten etwas tun“, unterstreicht Rothenpieler erneut. Er will nicht immer auf das Personal der zweiten Mannschaft zurückgreifen. „Die brauchen ihre Spieler selber“, erklärt er, „wir wollen sie nicht schwächen.“

Das es so kurzfristig geklappt hat mit den Verstärkungen, verdankt der Verein eben den verwandtschaftlichen Verhältnissen. „Florian Warias trainiert schon seit geraumer Zeit mit“, erklärt Rothenpieler. Er kommt von TuRa Bergkamen. Kleeschulte spielte zuletzt in Siegen-Eiserfeld. Er ist Polizist und dort stationiert.

„Und unsere Verletzten kommen so schnell nicht wieder zurück“, sagt Rothenpieler. Bei Jan Weber rechnet er wegen dessen Knieschaden mit mindestens drei Monaten Auszeit.

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