SpVg-Kapitän Wittwer: Keine Sorgen vor dem Start

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Kapitän, bester Torschütze und überall auf dem Feld zu finden: Tobias Wittwer zeigte im Vorjahr für die SpVg vollen Einsatz und will auch jetzt wieder vorne weggehen.

Bönen - Der Countdown für den Saisonstart in den Fußball-Kreisligen läuft. Am Sonntag beginnt die Meisterschaft wieder los. Die SpVg Bönen geht als Vize-Meister in die Spielzeit. Kapitän Tobias Wittwer stellte sich den Fragen von Boris Baur und sprach über seine Rolle als Allrounder, die unbefriedigende Vorbereitung, und warum er sich keine Sorgen über den bevorstehenden Saisonstart macht.

Sie gehen in ihre zweite Saison als Kapitän. Was haben Sie aus der Spielzeit gelernt beziehungsweise gibt es etwas, dass sie anders machen wollen?

Tobias Wittwer (überlegt lange): Vielleicht, dass ich ein bisschen strenger werde. Ich war zu nett. Man muss ein bisschen die Rangfolge achten.

Sie haben im Vorjahr viele verschiedene Positionen im Verlauf der Saison bekleidet. Sie haben vorne angefangen, dann im Mittelfeld fast überall gespielt und waren später sogar Außenverteidiger. Wie sehen Sie diese Verschiebungen?

Wittwer: Da sehe ich kein Problem drin, zumal ich es oft selber vorgeschlagen habe, um die Stärken der Mannschaft besser hervorzubringen. Wenn man jemanden hat, der überall spielen kann, ist das ein Riesenvorteil.

Und was ist ihre Lieblingsposition?

Wittwer: Ich spiele am liebsten im zentralen Mittelfeld.

Die SpVg ist ordentlich in die Vorbereitung gestartet, danach verlief es aber wenig zufriedenstellend. Kommen da Zweifel bezüglich des Saisonstarts auf?

Wittwer: Ich weiß auch nicht, warum wir so viele Ausfälle hatten. Ein paar Leute waren im Urlaub, andere waren verletzt oder arbeiten. Das war schwierig. Dafür haben wir aber viel getestet. Und immerhin haben wir dieses Mal ein Spiel in der Vorbereitung gewonnen. Im Vorjahr haben wir gar keins gewonnen, glaube ich. Ich mache mir aber keine Sorgen. Ich weiß, was wir können. Gegen Wiescherhöfen (2:0, Anm. d. Red.) haben wir das auch gezeigt.

Sie selber fielen auch oft durch Verletzungen aus. Wie sieht es für den Saisonstart aus?

Wittwer: Aktuell habe ich nichts. Ich will Mittwoch gegen Sönnern spielen. Das waren kleinere Wehwehchen wie eine Oberschenkelzerrung oder was an den Adduktoren. Nichts Schlimmes.

Im vergangenen Jahr waren Sie als Allrounder mit nur neun Treffern bester Torschütze der SpVg. In der Offensive drückte also der Schuh. Ist das besser geworden?

Witttwer: Ich hoffe. Mit Toto Renk haben wir jemanden, der immer 20 Tore macht, aber auch 40 machen könnte. Niclas Arenz ist vor dem Tor eiskalt, wenn er im Sechzehner den Ball hat. Wir müssen uns aber vorne besser bestimmen. Wir haben im vergangenen Jahr zu viele Chancen vergeben oder die Angriffe zu schlecht ausgespielt. Dafür haben wir aber gut verteidigt, darauf wollen wir dieses Jahr wieder bauen.

Was ist das Ziel für die neue Saison? Im Vorjahr wurde die SpVg Vize-Meister.

Wittwer: Wie jedes Jahr legen alle zu und wollen aufsteigen. Wir werden alles geben, um wieder vorne zu landen. Dann müssen wir gucken, wie weit wir kommen. Ich denke Platz zwei bis fünf. Mehrere Mannschaften haben sich gut verstärkt, wie der BVH und Herringen, die aufsteigen wollen. Mark wird auf jeden Fall aufsteigen wollen. Und ich weiß nicht, wie stark Werne ist.

In vergangenen Saison startete die SpVg hervorragend. Das wäre wahrscheinlich wieder wichtig?

Wittwer: Wir hoffen natürlich, gut zu starten. Wir hatten im letzten Jahr auch ein starkes Auftaktprogramm, das wir gut gelöst haben. Der VfL Mark am zweiten Spieltag ist natürlich ein richtiger Knaller. Wir sind aber guter Dinge, wollen in Rünthe gewinnen. Und wenn dann wieder alle an Bord sind, werden wir etwas reißen können.

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