Lara Weber startet bei DM der Jungen Reiter

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Bei der Jugend-DM in Riesenbeck wird die Bönenerin Lara Weber Chocolate Daisy satteln.

Bönen - Die Anforderungen werden größer, die Ziele deshalb aber nicht geringer. Für Lara Weber beginnt am Donnerstag die deutsche Jugend-Meisterschaft und dort will die Bönener Reiterin eine Top-Ten-Platzierung erreichen. „Das wird schwierig“; sagt sie aber selbst. Zum einen ist natürlich die Konkurrenz bei einer DM groß, zum anderen startet Weber erstmals bei den Jungen Reitern bis 21 Jahre. Die 19-Jährige ist eine der jüngsten Teilnehmerinnen in dieser letzten Altersklasse vor den Senioren.

Qualifizieren musste sich die Bönener Springreiterin nicht für die DM. Als Soldatin in der Sportschule der Bundeswehr ist sie automatisch mit dabei, wenn ihre Trainer vor Ort grünes Licht geben. Seit Januar ist Weber, die weiter für den RV Fritz Sümmermann Fröndenberg startet, im Münsterland stationiert. Nach der Grundausbildung hat sie dort viel Zeit, um sich um ihre Pferde zu kümmern und mit ihnen zu trainieren. „Wir machen nichts anderes als Reiten“, sagt sie selbst. Erst im Winter beginnt ihre Ausbildung zur Pferdewirtin, dann muss sie auch wieder die Schulbank drücken.

So startete Weber in den vergangenen Wochen auch wieder bei einigen Wettkämpfen in der Umgebung, holte dabei gute Platzierungen. Dabei ritt sie zuletzt vermehrt auch auf dem siebenjährigen Sleipnir. Denn ihr Hauptpferd Chocolate Daisy war im Winter verletzt. Erst seit Mai hat Weber die zwölfjährige Stute auf Turnieren gesattelt. Bei den westfälischen Meisterschaften im Juni landete das Duo bereits wieder auf Rang sech.

Bei der DM, die auf dem Gestüt des mehrfachen Olympiasiegers Ludger Beerbaum in Riesenbeck (Teutoburger Land) ausgetragen wird, soll es ähnlich weit nach vorne gehen. Doch zunächst möchte Weber das Finale erreichen. Dazu muss sie sich am Donnerstag und Freitag in den ersten beiden Prüfungen zumindest in der oberen Hälfte des Tableaus platzieren, um am Samstag mit dabei zu sein. Los geht es mit einer Zeit-Springprüfung der Klasse S* um 16 Uhr, am zweiten Tag folgt ein S**-Springen ebenfalls um 16 Uhr. „Da muss man gucken, wie man es taktisch am Besten angeht“, sagt Weber. Im Finale ab 20 Uhr ist dann ein S***-Springen mit zwei Umläufen ausgeschrieben. - bob

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