Bönener Volleyballer sind gut im Plan

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TuS-Trainer Jochen Schönsee freut sich auf zahlreiche Derbys in der Verbandsliga-Saison.

Bönen - Der Spielbetrieb in der Volleyball-Verbandsliga beginnt zwar erst am Wochenende 17./18. September. Das Training für das nächste Kapitel Verbandsliga haben die Damen der TuS Bönen aber längst begonnen. „Sechs Wochen Pause hatten die Spielerinnen lange nicht mehr. Die drei Jahre zuvor waren sie immer in der Relegation“, sagt Trainer Jochen Schönsee. Saisonende war am 20. März. Mitte Mai bat er wieder in die Goethehalle.

Zu Beginn standen die Übungseinheiten, der Komplex eins, unter dem neudeutschen Schlagwort „Side out“. Das heißt: Training von Annahme und Vorbereitung des eigenen Angriffs. „Die Trainingsbeteiligung war recht gut“, so Schönsee. Das wird sich jetzt in den Ferien ein wenig ändern. „Aber wir haben mit 13 Spielerinnen einen großen Kader, so dass immer etwas möglich ist.“

Die TuS vermeldet nämlich zwei Neuzugänge. Zum einen ist das Stefanie Buhl. Die Stellspielerin half nach Beendigung ihres USA-Aufenthalt gegen Ende der Saison schon in der Bezirksligamannschaft von Vater Detlef aus. Die zweite Neue kommt aus Herten. Michaela Zimmerers ist Außenangreiferin. Lisa Richard hingegen kehrt in die Reserve zurück. „Sie will mehr Spielpraxis“, erklärt Schönsee. „Ich werde sie aber im Auge behalten“, spricht der Trainer der Diagonalangreiferin das Potential für die erste Bönener Volleyballmannschaft nicht ab.

Komplex II der Trainingseinheiten, der jetzt auf dem „Lehrplan“ steht, beinhaltet die Block- und Feldabwehr – und wie alle Hallenstunden der TuS-Volleyballerinnen das Training der athletischen Grundlagen des Sport.

„Da sind schon gestandene Mannschaften dabei, zum Beispiel Haltern, die in der Relegation zur Oberliga gescheitert sind“, beurteilt Schönsee den neuen Spielplan. Sein Team könne sich aber auf die vielen Derbys freuen. „Das wird Spaß machen“, blickt er auf die Gegner aus Massen, Hörde, Schwerte oder Lünen. Wichtig sei es für den mit 16 Siegen aus 16 Partien dominierenden Landesligameister, den Verbleib in der höheren Liga schnellstmöglich zu sichern.

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