TTF zuversichtlich und mit Revanchegelüsten nach Porz

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Jens Berkenkamp bekommt es am oberen Paarkreuz mit dem ehemaligen Hammer Vallot Vainula zu tun.

Bönen - Jetzt könnte alles ganz schnell gehen. „Die kommenden drei Wochenenden könnten schon eine Vorentscheidung liefern“, sagt Andreas Rosenhövel mit Blick auf den Kampf gegen den Abstieg aus der Tischtennis-Regionalliga.

Der Kapitän der TTF Bönen steht mit seinem Team vor den arbeitsamsten Wochen der Rückrunde. In 15 Tagen spielen die Bönener nicht nur viermal um Punkte, sondern auch viermal um Punkte gegen direkte Konkurrenten. „Da kann richtig viel passieren“, so Rosenhövel.

Den Anfang machen seine Mannen am Sonntag in Köln (14 Uhr/Max-Planck-Realschule). Auf der rechten Rheinseite geht es gegen den Aufsteiger TTC RG Porz. Dessen Saison ist eine durchaus besondere: Die Kölner waren als einer der heißesten Kandidaten auf den Abstieg ins Spieljahr gegangen, meistern ihre Aufgabe aber bislang mehr als solide. Mit den bisher erspielten 10:14 Punkten stehen die Porzer nicht nur vor Bönen (7:13), sondern auch glänzend da im Rennen um die Nichtabstiegsplätze. „Porz hat da unten in der Tabelle gute Karten“, sagt Rosenhövel.

Das liegt auch daran, dass die Rot-Goldenen in der Hinrunde zwei Punkte gegen die TTF Bönen einsammelten. Gleich am ersten Spieltag gab es eine unerwartete 6:9-Pleite für die TTFler. „Das hat uns die erste Saisonhälfte nachgehangen“, sagt Rosenhövel. Im zweiten Anlauf soll es nun besser klappen: „Unser Ziel sind zwei Punkte, das steht außer Frage.“

Die Zähler sollen bloß nicht erneut auf das Konto der Gastgeber gehen. „Dann hätten wir schon fünf Punkte Rückstand auf Porz. Ich weiß nicht, ob wir die noch aufholen würden“, sagt Rosenhövel – und setzt sein Team unter Zugzwang. Nichtsdestotrotz glaubt der Bönener Spielführer, dass seine Farben am Sonntag mit guten Chancen antreten: „Wir haben uns zum Rückrundenauftakt gut präsentiert. Das stimmt mich zuversichtlich.“ 8:8-Unentschieden spielte Bönen vor knapp zwei Wochen gegen den formstarken ASV Einigkeit Süchteln. Kein perfektes, aber ein gutes Spiel der TTFler. „Wir möchten noch etwas zulegen“, sagt Rosenhövel.

Das gilt auch, obwohl Bönen personell unverändert antritt: Florian Wagner wird ein letztes Mal fehlen, sodass exakt die Sechs vom Hinrunden-Auftakt antreten wird. Auf Seiten der Porzer, die im ehemals für den TTC GW Bad Hamm aktiven Esten Vallot Vainula ihren mit Abstand stärksten Spieler haben, ist unklar, ob Stand-by-Spieler Thomas Roßkopf, Bruder von Rekord-Nationalspieler Jörg, wie im Hinspiel mit dabei sein wird. - WA

TTF: C. Waltemode, Berkenkamp, Lüke, Maiworm, Rosenhövel, Schneuing

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