IG verteidigt Führung im „Kampfspiel“ beim HSC

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Die IG (rechts Kwame Opuko) biss sich in die Partie beim Hammer SC und siegte am Ende 3:2.

Hamm - Die IG Bönen hat sich bis auf Weiteres in der oberen Tabellenhälfte der Fußball-Kreisliga A1 festgesetzt. Mit großem Einsatz kam sie beim Hammer SC zu einem etwas glücklichen 3:2 (1:1)-Sieg. „Jeder hat für den anderen gekämpft. Das war eine unsere besten Leistungen, was das kämpferische angeht“, lobte Spielertrainer Evren Karka.

In einer hektischen Anfangsphase ging die IG im Pilsholz schon nach neun Minuten in Führung. Saeed Adams köpfte eine Freistoßflanke von Raphael Thiemann ins Netz. Thiemann hatte zuvor bereits den Schlussmann mit einem Distanzschuss geprüft (4.). Nach dem Treffer übernahmen die Gastgeber die Partie, kamen fast schon folgerichtig nach einer Viertelstunde zum Ausgleich. IG-Torwart Emre Tuczuoglu sah beim Schuss von Beyar Sami Schebab nicht gut aus.

Die Bönener hatten bis zur Pause nur noch eine Einzelaktion von Kwame Opuko zu verzeichnen (36.), der vorbeischoss. Auf der anderen Seite parierte Tuczugolu einen Ball von Dennis Hohn, im zweiten Versuch traf Marcel Schmidt die Latte (34.). Einen Freistoß von Hamms Toptorjäger Hohn vom linken Strafraumeck lenkte Tuczuoglu an den Außenpfosten (45.).

Die kurioseste Szene der ersten Hälfte hatte sich aber in der 32. Minute zugetragen. Da zeigte Heinz-Günter Kurt Bönens zweiten Trainer die Rote Karte. Der Schiedsrichter hatte Basyigit in der Anfangsphase einen Innenraumverweis erteilt. Als er später bemerkte, dass dieser auch als Spieler auf dem Meldebogen stand, gab er ihm rot.

Mit dem 1:1 zur Pause konnte die Gäste zufrieden sein. „Spielerisch war das katastrophal“, meinte Karka, der in Kabine von zwei auf eine Spitze umstellte, um in der Defensive mehr Zugriff zu erhalten. Der Wechsel tat der IG gut, denn die folgenden 20 Minuten waren die stärksten der Bönener. In dieser Phase entschieden sie auch die Partie. Bei einem Konter wurde Mücahit Dikenli im Strafraum zu Fall gebracht und Thiemann verwandelte zum 1:2 (53.). Vier Minuten war es ein weiterer Gegenzug, der zu einem Freistoß führte, den Mertlan Akkaya aus 25 Meter zum 1:3 ins Tor zirkelte.

Danach war Bönen gegen offensive Hammer nur noch am Verteidigen. „Wir kamen gar nicht mehr hinten raus“, sagte Karka. Als Fatih Cebar wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte sah (75.), wurde die Partie noch einseitiger. „Das war nur noch ein Kampfspiel“, so Karka. Der HSC verkürzte zwar durch Simon Wagner (78.). Die Schlussminuten überstand die IG dann mit großem Einsatz, Geschick und dem nötigen Glück. - bob

HSC: Langner – Jürgens, Hinkelmann, Kahlert, Meller – Beckschäfer (71.), Sami Schebab – Schmidt (46. Wagner), Siepmann, Große-Allermann (60. Staubus) – Hohn

IG: Tuczuoglu – Duman, Ev. Karka, Cebar – Aydeniz, Cepaye – Dikenli, Adams, Opuke – M. Akkaya, Thiemann

Tore: 0:1 Adams (9.), 1:1 Sami Schebab (16.), 1:2 Thiemann (Foulelfmeter/53.), 1:3 M. Akkaya (57.), 2:3 Wagner (78.)

Gelb-Rote Karte: Cebar wegen wiederholten Foulspiels (75.)

Bes. Vorkommnis: Innenraumverweis und Rote Karte für IG-Spielertrainer Basyigit (32.)

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