IG spektakulär zum Klassenerhalt

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Ufuk Turan sah als Ersatzspieler vor dem Wiederanpfiff die rote Karte.

Bönen -  Einen ebenso erfolgreichen wie kuriosen Spieltag in der Fußball-Kreisliga A1 erlebte die IG Bönen am Pfingstmontag. Sowohl die Reserve als auch die Erstvertretung der IG siegten spektakulär 5:4 in Herringen. Das A-Liga-Team der Trainer Ayhan Sezer und Sven Kabutke machte damit den Ligaverbleib klar.

„Kompliment an die Mannschaft, es haben alle 100 Prozent gegeben heute“, lobte Kapitän Nihat Isik seine Mitstreiter. Der endgültige Klassenerhalt brachte Erleichterung im Bönener Lager und macht den Blick auf die kommende Saison frei. „Es sollen bis auf zwei, drei Spieler alle bleiben. Dann wollen wir noch den ein oder anderen dazuholen und möglichst mit einem 18-Mann-Kader in die Saison gehen“, kündigte Trainer Ayhan Sezer an. Dass für solche Gedankenspiele bereits Platz in den Köpfen der Bönener ist, verdanken sie ihrer engagierten Leistung in Herringen.

Bereits in der Anfangsphase waren die Gäste stärker und kamen dem Führungstreffer durchaus nahe. Doch stattdessen war es Dominik Herrmann vom SVF, der seine Mannschaft in Front brachte (24.) und irre elf Minuten einleitete. Unbeirrt antwortete Evren Karka mit einem Kopfballtreffer nach einem Eckball (26.) und direkt darauf Laye Toure nach einer schönen Kombination und einem Assist von Tayfun Basyigit (28.). Toure verdiente sich ein Extralob von Coach Sezer, der dem an drei Toren beteiligten Mittelfeldakteur „seine beste Saisonleistung“ bescheinigte.

Der schnelle Ausgleich durch Ömer Yerli dämpfte die Stimmung wieder (30.). Muhammet Harsit verwandelte einen von Furkan Aydeniz verursachten Foulelfmeter nur kurze drei Minuten später zum 3:2 für den SVF (33.). Mit dem 3:3 durch Raphael Thiemann hatte der Torreigen bis zur Pause ein Ende. Kurz vor Wiederanpfiff sorgte Ersatzspieler Ufuk Turan mit einem Platzverweis nach einer Diskussion mit Schiedsrichter und Gegner für Aufregung.

Die Gäste – weiter zu elft – ließen nicht nach und rissen das Spiel sogar an sich. Basyigit markierte per Strafstoß das 4:3 (68.). Mit dem Selbstbewusstsein der Führung im Rücken erhöhte Tato Tsekvasvili mit einem „Gewaltroller“, der SVF-Keeper Stapelmann unglücklich durch die Arme rutschte, auf 5:3 (73.). Der SVF verkürzte im Anschluss auf 5:4 (76.). - krz

SVF: Stapelmann – Harsit, Lübeck (74. Chrismann), Hesse, Cördük, Braun, Hermann, Yerli, Gawlik (76. Erdmann), Holthaus, Alpaslan

IG: Tuczuoglu – Dikenli, Karahan, Aydeniz, Ev. Karka, Isik, Toure (81. Yilmaz), Thiemann, Oturak, Tsekvashvili (88. Kaczor), Basyigit

Tore: 1:0 Herrmann (24.), 1:1 Karka (26.), 1:2 Toure (28.), 2:2 Yerli (30.), 3:2 Harsit (33.), 3:3 Thiemann (35.), 3:4 Basyigit (Foulelfmeter/68.), 3:5 Tsekvashvili (73.), 4:5 Herrmann (76.)

Rote Karte: Turan wegen Beleidigung des Gegners (46.)

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