IG Bönen installiert einen Fahrdienst für Fußballer

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IG Bönens bester Torschütze in der Vorbereitung: Kwame Opoku wurde aus Lenningsen an den Möhnesee verlegt.

Bönen - Bedingt durch die Auflösung der Lenningser Ermelingschule als Notaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge wurden auch Fußballer der IG Bönen verlegt. Namentlich betroffen sind Kwame Opoku und Mounire Filali.

„Wir haben Glück gehabt“, erklärte Ali Colakbas, der die Flüchtlinge für die IG betreute, „die Beiden sind nach Möhnesee verlegt worden und nicht etwa nach Düsseldorf.“ Der Verein wird zunächst einen Fahrdienst mit zwei Piloten für den in der Vorbereitung überzeugenden Goalgetter Opoku und Filali einrichten. „Aber wir haben bei der Bezirksregierung Arnsberg auch schon einen Antrag gestellt, dass die beiden zurück nach Bönen kommen dürfen“, erklärt der IG-Mann. „Aber es dauert wohl bis Oktober mit einer Entscheidung.“

Ob bei der SpVg Bönen jemand von der Auflösung betroffen ist, war zunächst nicht zu erfahren. „Ich glaube aber, Aliaasl Raazool und Mohammed Asaad Ali Al Kawaz wohnen am Nordkamp“, erklärt Geschäftsführer Heinz Piezocha.

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