IG mit Glück zum Sieg gegen Lohauserholz II

+
Kwame Opoku jubelt nach seinem schönen 4:2 gegen den TuS Germania Lohauserholz II.

Bönen - „Es war von beiden Mannschaften ein schlechtes Spiel. Wir haben in den letzten Spielen immer das Glück gehabt, das der Gegner noch schlechter gespielt hat“, brachte Bönens Spielertrainer Tayfun Basyigit das Geschehen in der Begegnung in der Fußball-Kreisliga A1 auf den Punkt. Sein Gegenüber, Orhan Sezer vom TuS Germania Lohauserholz II, war zufrieden mit „dem Spielerischen“, das seine Elf bot. „Das Ergebnis stimmt nicht.“ Er bemängelte aber die individuellen Fehler – und „das die Jungs kaltschnäuziger sein und auch mal Tore machen müssen.“

Der Gastgeber ging in der elften Minute in Führung. Einen langen Ball von Evren Karka ließ Basyigit durch. Mertlan Akkaya lief alleine auf Hölzkens Tor zu und lies TuS-Keeper Kevin Kersten beim 1:0 keine Chance. Basyigit selbst erzielte dann nur fünf Minuten später das 2:0 für sein Team (16.). Der Spielertrainer traf per Abstauber nach einem abgewehrten Schuss von Fatih Cepaye.

„Beide Gegentore fielen nach Standards“, sah Basyigit das Abwehrverhalten bei den Gegentoren kritisch. Das 2:1 erzielte Dominik Hass nach einer Flanke (22.). Cepaye erzielte das 3:1 (33.) – Basyigit hatte den Ball über die Lohauserholzer Verteidigung gechipt. Ein Stellungsfehler in der Bönener Hintermannschaft ließ die Gäste wieder herankommen. Nutznießer war David Ruppel (37.).

Die zweite Hälfte begann mit einer guten Chance für Kwame Opoku. Der dribbelte in den Strafraum, aber passte auf Raphael Thiemann, Abseits. Das Spiel plätscherte dahin. Bis zur 56. Minute, als es zu einem Aufreger und Rudelbildung kam. Basyigit befreite sich bei einem Einwurf an der Mittellinie vehement aus einer Umklammerung von Tom Jaßmann. Dieser und der TuS-Anhang sahen eine Tätlichkeit, Schiedsrichter Frank Torkler hatte nichts gesehen. Vier Minuten später ging es wieder hoch her. Sezer hatte Jaßmann vorsichtshalber vom Feld genommen, dafür trat Abwehrkollege Lukas Schmersträter als eine Art Rächer auf. Er schlug Basyigit von hinten die Beine weg. Nicht rotwürdig befand der Schiri und verwarnte nur. Für Bönens Spielertrainer war mit Knieverletzung Schluss.

Spielerisch glänzten anschließend Opoku und Cepaye im Duett. Opoku traf final per Kopfballheber zum 4:2-Endstand (68.). - ml

IG: Tuzcuoglu – Karka, Aydeniz, Duman, Soyarslan, Dikenli, Thiemann, Opoku, Cepaye (76. Sakji), Basyigit (61. Toure), Akkaya TuS: Kersten – D. Ruppel, Jaßmann (57. J. Ruppel), Schmersträter, Rafalski, Schlenkhoff, Kree, Walter, Hass (71. Krampe), Lange (38. Yildirim), Havers Tore: 1.0 Akkaya (11.), 2:0 Basyigit (16.), 2:1 Hass (22.), 3:1 Cepaye (33.), 3:2 D. Ruppel (37.), 4:2 Opoku (68.)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare