RGS Bönen feiert Sommerfest mit Brezeln und Leberkäse

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Die RGS-Aktiven hatten Spaß beim Tastspiel, die Eltern und erwachsenen Gäste gönnten sich derweil Kaffee und Kuchen.

Bönen - Die Betreuer des Reha-Gesundheits-Sport Bönen waren unter den über hundert Anwesenden gut zu erkennen. Denn die Vorstandsmitglieder und Sportleiter erschienen auf dem Sommerfest an der Hellwegschule am Dienstagnachmittag in typisch bayrischen Outfits.

Die Dirndl der Frauen und das Trachtenhemd des ersten Vorsitzenden Rudolf Mäkler machten das Motto der Festlichkeit mehr als deutlich: Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des südlichsten Bundeslandes.

Dazu passend führten die Cheerleader-Gruppen des Vereins eine Performance zu Volksmusik-Rocksongs wie „Dorfkind“ von Dorfrocker auf. Zu den eingängigen Rhythmen schwangen die männlichen Cheerleader Deutschlandfahnen, die weiblichen Mitglieder führten mit Pompons zur Musik passende Bewegungen aus.

Gruppenleiterin Caroline Deutsch übte mit den Mitgliedern eine schön anzusehende Choreographie ein. Die Zuschauer, darunter etliche stolze Eltern, wippten rhythmisch mit und gaben am Ende einen langen Applaus. Für den Hunger reichten die Veranstalter den Gästen Brezeln und Leberkäse.

Doch abseits vom Lederhosen-Motto stand noch etwas ganz anderes im Mittelpunkt des Sommerfests: Die Zahl 50. Denn 1966, also genau vor 50 Jahren, wurde der RGS Bönen als Versehrtensportgemeinschaft Bönen gegründet. In seiner das Fest eröffnenden Ansprache blickte Rudolf Mäkler auf die lange Chronik des Vereins zurück. Neben den wichtigsten Meilensteinen in der Entwicklung der RGS Bönen erzählte er auch einige Anekdoten aus den 50 Jahren und stellte interessante Vergleiche zwischen damals und heute auf.

„Wer heute Gruppenleiter werden will, muss einen Grundblock von 120 Stunden absolvieren und dann noch einmal an vier Wochenenden einen Kurs machen für die Richtung, auf die man sich spezialisieren will“, erinnerte sich Mäkler zurück. „Früher sah das ganz anders aus. Da hat man angeboten, eine Gruppe zu leiten, und dann durfte man das auch direkt tun.“

Noch vor der Aufführung der Cheerleader-Gruppen standen einige Spiele für die Vereinsmitglieder bereit. Die 17 Teilnehmer überwanden einen Slalom-Parcours, sprangen Seil oder erfühlten einen verdeckten Gegenstand. Wer alle Stationen hinter sich gebracht hatte, bekam eine Urkunde überreicht.

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