IG ärgert sich über späten Ausgleich beim HSC

Per Kopf traf Tufan Basyigit zum 1:0 für die IG beim Hammer SC. Später musste er aber verletzt raus.
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Per Kopf traf Tufan Basyigit zum 1:0 für die IG beim Hammer SC. Später musste er aber verletzt raus.

Hamm - Ein erneutes unnötiges Remis verhagelte den Verantwortlichen der IG Bönen die Laune. Im Fußball-Kreisliga-Spiel beim Hammer SC gaben die Gäste eine 2:0-Führung in der zweiten Halbzeit noch aus der Hand und kamen so nur zu einem 2:2 (0:1). „Das kann nicht sein, dass wir die Führung noch herschenken“, ärgerte sich Sven Kabutke.

Ebenso wie die Nachlässigkeit seiner Schützlinge störte ihn die Entstehung des 2:2 in Minute 77. Ein Bönener lag verletzt am Boden, doch die Hammer spielten weiter, anstatt den Ball ins Aus zu spielen. „Ich finde, das ist extrem unsportlich“, so Kabutke, „aber es ist auch dämlich, dann mit dem Fußballspielen aufzuhören.“

Das erste Ausrufezeichen des Spiels setzte nach zehn Minuten Raphael Thiemann, der Hamms eher kleinen Torwart Julian Liedtke mit einer missglückten Freistoßflanke in Bedrängnis brachte. Die Gäste waren besser und ließen hinten nichts zu. Thiemann brauchte in der 33. Minute drei Versuche, um das 1:0 einzuleiten. Die zwei Eckbälle, erst von rechts, dann von links verfehlten noch knapp das Ziel, nämlich den Kopf von Tayfun Basyigit. Die anschließende Flanke aber schon. Der IG-Stürmer köpfte am zweiten Pfosten frei stehend ein. Danach versäumten es überlegene Bönener, das Ergebnis noch vor der Pause in die Höhe zu schrauben. Basyigit musste zudem in der 40. Minute verletzt ausgewechselt werden.

Im zweiten Durchgang schloss Thiemann einen Konter in der 65. Minute zum 2:0 ab. Doch dann kam die bittere Schlussphase für die Bönener. Zunächst kassierte die IG den 1:2-Anschlusstreffer ebenfalls nach einem Konter (70.). „Das war der erste Schuss, den die Hammer auf unser Tor gebracht haben“, ärgerte sich Kabutke, der die fehlende Kompaktheit und Cleverness nach der 2:0-Führung bemängelte. Die Szene, die zum Ausgleichstreffer führte, machte den misslungenen Sonntagnachmittag für den Coach dann perfekt.

„Meine Mannschaft hat mal wieder beide Gesichter gezeigt“, meinte dagegen HSC-Trainer Marco Liedtke. „Wir haben erneut die erste Hälfte verschlafen, dann aber in die Partie zurückgefunden und noch hochverdient den Ausgleich erzielt.“ - krz/tr

HSC: Liedtke – Meller, Beckschäfer, Staubus, Stricker, Steiger, Kerkhoff (70. Bittner), Große-Allermann, Hinkelmann (80. Wienkamp), Bilgic (46. Mingram), Krabus

IG: Kaczor – Dikenli, Kuba, Aydeniz, Ev. Karka, Karahan, Toure, Thiemann (86. Er. Karka), Turan, Isik, Basyigit (42. Mavis/83. Kocaman)

Tore: 0:1 Basyigit (33.), 0:2 Thiemann (65.), 1:2 Große-Allermann (70.), 2:2 Stricker (77.)

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