RSV quält sich zum Pokalsieg bei der HSG Unna II

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RSV-Kapitän Dennis Geckert und Co. zeigten in Unna eine schwache Leistung.

Unna - Vier Klassen trennen den Handball-Landesligisten RSV Altenbögge von seinem Gegner im Achtelfinale des Kreispokals, der HSG Unna II, doch davon war in der Sporthalle des Ernst-Barlach-Gymnasium nichts zu sehen. Hauchdünn setzten sich die Bönener mit 28:27 (13:13) gegen den Gastgeber aus der 1. Kreisklasse durch.

„Wir haben uns gewohnt schwer getan, gegen unseren Angstgegner. Ich kann dem Ganzen nichts großartig Positives Abgewinnen“, meinte der aktuell verletzte Rückraumspieler Tino Stracke: „Das war Not und Elend gegen Kreisklasse.“

Von Beginn lief bei den Altenböggern in der harzfreien Halle wenig zusammen. Wie schon so oft bei früheren Liga-Duellen. Daher führte die HSG zwischenzeitlich sogar mit 6:4. „Die Einstellung hat gefehlt“, monierte Stracke, der mitansah wie sich seine Teamkollegen bis zur Pause zu einem 13:13 mühten. Nach dem Wechsel wurde es immerhin etwas besser. Der Rumpfkader des RSV ging bald mit bis zu vier Toren in Führung. Doch eine Entscheidung vor damit nicht verbunden. „Wir haben danach nicht clever gespielt, haben viel zu hektisch abgeschlossen“, so Stracke, der einzig Patrick Breulmann aus der zweiten Mannschaft („Der hat gerackert und geackert“.) von seiner Generalkritik ausnahm. Unna kam wieder heran und hatte in der Schlussminute die Chance zum Ausgleich. Doch Torhüter Dirk Joneleit, als Einziger mit Normalform, hielt den Sieg fest. - bob

RSV: Karlin (1.20.), Joneleit (21.-40.) – Geckert, C. Kleeschulte, Betz, D. Warias, F. Warias, Lublow, Altner, Breulmann, Kleff

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