RSV gewinnt ersten Test in Kamen

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Im ersten Test der Vorbereitung gegen Kamen warf Oliver Eissing drei Tore.

Kamen - Nur drei Tage nach dem Trainingsauftakt hat der RSV Altenbögge bereits sein erstes Testspiel bestritten. Nach drei Hälften á 20 Minuten hieß es am Donnerstagabend beim VfL Kamen 29:22 (9:8, 18:14, 29:22) für den Landesliga-Aufsteiger. „Für das erste Mal war es ganz gut“, sagte Trainer Mike Rothenpieler zu der Vorstellung seiner nur elf Akteure. Am Samstag (25. Juni) spielen die Bönener schon wieder.

Mit Jan-Lukas Schröer und Dominik Sührig wirkten zwei der drei Neuzugänge mit. Luca Buch soll erst seine Verletzung komplett auskurieren. Mit Mathias Athens hofft ein Linksaußen, der sonst in der dritten Mannschaft zum Einsatz kam, sich in der Vorbereitung einen Platz im Kader zu erkämpfen. Frederik Betz stand erstmals seit seiner Schulterverletzung wieder auf der Platte. „Wir müssen aber noch abwarten“, will Rothenpieler dem Rückraumspieler Zeit bis zur vollkommenen Genesung geben.

Im ersten Testspiel in Kamen überzeugten die Altenbögger vor allem in der Deckung. „Sie haben gut angepackt und sich gegenseitig geholfen“, lobte Rothenpieler die Einstellung seiner Akteure, die nur 22 Gegentreffer zuließen. 

Die gaben trotz gefühlter 40 Grad in der Kamener Koppelteich-Halle auch kämpferisch alles. Vorne war noch ein wenig der Wurm drin, zeigten sich immer wieder Abstimmungsprobleme. „Wir haben so noch nicht zusammengespielt“, meinte der Trainer gelassen. 

Immerhin Schröer steuerte sofort vier Treffer zum Sieg bei und brachte sein Tempo gut ein. „Daran müssen sich die anderen aber noch gewöhnen“, weiß der Coach, dass die Integration der Neuzugänge noch dauernd wird. Am Ende stand ein laut Rothenpieler „positives Trainingserlebnis“ gegen den Kreisliga-Meister.

Samstag fahren die Altenbögger ins nördliche Münsterland. Der TV Werther hielt als Zwölfter mit 20 Punkten knapp die Klasse in der Landesliga 2. „Das wird eine andere Nummer“, sagt Rothenpieler, der den Verein aus seiner Zeit in Lengerich kennt. 

Die Vorgaben für die Partie, die um 18 Uhr beginnt sind einfach: Die Spieler sollen die richtige Einstellung zeigen, Spaß haben und Vollgas geben, fordert der Trainer. „Spielerisch kann ich noch nicht so viel verlangen, weil wir nichts gemacht haben“, sagt der Trainer. 

Das gelte auch für die Abwehrsysteme. Was nicht heißt, dass Rothenpieler nicht experimentieren will. Im Gegenteil, schon gegen Kamen testete er eine 5:1-Deckung, die er auch als Variante für die Saison im Kopf hat. Fehler nimmt der Coach bei den ungeübten Aufstellungen in Kauf: „Sie sollen versuchen, dass sie die Situationen lösen. Dazu sind diese frühen Spiele gut.“

In Werther in der Nähe von Halle fehlen im Vergleich zum Donnerstag Tino Stracke und Dirk Joneleit. Dafür stößt Andre Brandt zum Team. Dennis Geckert fällt wegen eines Nasenbruchs vorerst aus.

RSV: Wollek, Joneleit – Stracke, T. Weber, Grzybowski, Eissing, Schröer, Sührig, J. Weber, Athens, Betz, Florian, Altner

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