INTERVIEW RSV mit Trainingsauftakt für die Landesliga-Saison

RSV-Co-Trainer Kleff sieht „riesige Herausforderung“

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„Viel Kondition“ steht auf Plan von RSV-Co-Trainer Christian Kleff.

Bönen - Das Abenteuer Landesliga begann für die Handballer des RSV Altenbögge im Regen. Auf dem Sportplatz am Schulzentrum drehten sie am Montagabend bei der ersten Trainingseinheit ihre Runden beim Cooper-Test. Coach Mike Rothenpieler ließ sich entschuldigen, weshalb Boris Baur mit Co-Trainer Christian Kleff über die Vorbereitung sprach.

Herr Kleff, was stand bei der ersten Einheit am Montagabend auf dem Programm?

Christian Kleff: Ein Cooper-Test, zwölf Minuten so schnell es geht. Das reicht zum Anfang, es hat ja viel geregnet. Wir waren mit Warmmachen eine halbe Stunde auf dem Platz.

Wie waren Sie mit den Spielern zufrieden?

Kleff: Für das erste Training war es in Ordnung. Ausbaufähig ist das ja immer.

Worauf legt das Trainerteam in der Vorbereitung wert?

Kleff: Viel Kondition in den ersten Wochen,. Wenn wir mit der ersten Phase fertig sind, wollen wir schauen, dass wir das Spielerische wieder reinbringen. Wir wollen den Handball nicht neu erfinden, aber die Mannschaft muss sich einspielen.

Wird sich am Kader noch etwas ändern oder bleibt es bei den Neuzugängen Luca Buch, Jan-Lukas Schröer und Dominik Sührig?

Kleff: Bis jetzt erstmal ja. Aber es kann ja immer einer kommen oder gehen. Es gibt ja vielleicht welche, die woanders unglücklich sind, und dann bei uns anfragen. Wir lassen uns überraschen.

Wie wird der RSV die neue Saison in der Landesliga angehen? Was sind die Ziele?

Kleff: Wir werden versuchen die Klasse zu halten. Im Aufstiegsjahr zählt nichts anderes. Wir wollen einfach gucken, dass wir drinbleiben. Und ich denke, dass können wir schaffen.

Auch offiziell darf Altenbögge jetzt Trainingsspiele bestreiten. Nach welchen Kriterien wurde der Plan zusammengestellt?

Kleff: Wir wollten nicht mehr so viele Spiele wie im letzten Jahr. Das war extrem, weil wir so viele Neuzugänge hatte. Jetzt machen wir weniger und wollen dafür mehr filmen und die Fehler analysieren. Wir haben ja auch nur drei Neue.

Wo sehen sie die größten Unterschiede in der Landesliga im Vergleich zu alten Liga?

Kleff: Die Landesliga ist viel stärker. Vielleicht sind es sogar anderthalb Klassen Unterschied, wie es aussieht. Das ist ein Riesenschritt, viel größer als von der Kreisliga in die Bezirksliga. Es gibt drei, vier fünf richtig gute Mannschaften. Dennoch, glaube ich, dass auch in der Landesliga Jeder jeden schlagen kann. Das sieht man beispielsweise an Ickern, die zuhause ohne Harz alles weggehauen haben und auswärts fast nur verloren haben. Das wird eine riesige Herausforderung.

Luca Buch hatte vor der Pause mit den Nachwirkungen einer Verletzung zu kämpfen, jetzt hat er mitgemacht. Wie schaut es bei ihm aus?

Kleff: Luca hat locker mitgemacht. Bei ihm gucken wir, dass das Knie hält. Er hatte sich an den Bändern verletzt. Beim Laufen ging es ohne Schmerzen, aber man muss gucken, wie es unter höherer Belastung mit schnellen Gegenbewegungen aussieht.

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