2:6: SpVg fliegt in Niederaden aus dem Pokal

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Bönens Verteidiger Yusuf Senel sah nach einer Stunde wegen einer Tätlichkeit die rote Karte.

NIEDERADEN - Das erste Pflichtspiel der Fußball-Saison 2016/2017 ging für die SpVg Bönen gehörig daneben. Mit 2:6 (2:3) verlor die Rehbusch-Elf das Erstrundenmatch des Kreispokals beim TuS Niederaden. „Wir haben viel zu viele Fehler gemacht“, sah Trainer Hendrik Dördelmann eine schwache Vorstellung seiner Mannschaft.

Die SpVg geriet gegen den A-Ligisten der Staffel 2 schon früh auf die Verliererstraße. Bis zur elften Minute hatte Maurice Althoff bereits zweimal getroffen (3., 11.). „Niederaden hat uns den Schneid abgekauft. Wir sind überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen und haben zu wenig Druck auf den Ball ausgeübt“, meinte Dördelmann enttäuscht.

Dennoch fand sein Team zurück ins Spiel. Neuzugang Steffen Keil, der rechtzeitig seine Spielberechtigung erhalten hatte, traf gleich in seinem ersten Pflichtspiel (16.). Nach einer halben Stunde agierten die Bönener aber erneut zu passiv und unkonzentriert und kassierten das 1:3. Kurz darauf verkürzte Florian Bednarek für die SpVg (34.) und schürte bei den Gästen neue Hoffnung für die zweite Hälfte.

Raphael Poljsak bot sich dann auch die große Chance zum Ausgleich, doch er brachte sich allein vor dem TuS-Keeper selbst aus dem Tritt. Die Entscheidung fiel dann nach einer Stunde: Nachdem Yusuf Senel zwei Mal von seinem Gegner getreten wurde, verlor der Bönener Verteidiger die Nerven und wischte dem Niederadener durchs Gesicht. „Da kann man beiden rot geben“, sagte Dördelmann. Es flog allerdings nur Senel vom Platz. Acht Minuten später sorgte der TuS mit dem 4:2 auch auf der Ergebnistafel für klarere Verhältnisse. In der Schlussphase boten sich dem Gastgeber noch Räume, weil Bönen in Unterzahl aufmachen musste, was Niederaden zu zwei weiteren Treffer nutzte (83., 87.).

Schlechte nachrichten gab es auch personell: Tobias Wittwer und Dominik Sorge mussten mit Muskelverletzungen ausgewechselt werden. - bob

SpVg: Heller – Poljsak (63. Wöllert), Holtmann, Senel, Güney – Wittwer (49. Lenser), Sorge (78. Dördelmann), Keil – Müller, Weißenberg – Bednarek

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