Auto schleudert gegen einen Baum

Werler und Hammer sterben bei Unfall auf der B63 bei Hilbeck

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Werl/Hamm - Bei einem schweren Unfall sind am späten Silvesterabend zwei 30-jährige Männer aus Werl und Hamm tödlich verletzt worden. Der 28-jährige Fahrer wurde schwer verletzt.

Das Auto war kurz vor Hilbeck vor einen Baum geprallt. Dabei bot sich den Rettungskräften ein Bild der totalen Zerstörung, als sie an der Unfallstelle an der B 63 eintrafen. 

Der Audi war geradezu in zwei Teile gerissen worden, schildert Wehrführer Karsten Korte. 

Der 30-jährige Beifahrer aus Werl war schon tot, er musste aus dem Auto geschnitten werden. Der schwerstverletzte Hammer wurde in die Unfallklinik nach Dortmund gefahren, wo er wenig später den schweren Verletzungen erlag. 

Ein dritter Mann, offenbar der Fahrer, wurde schwer verletzt in ein Soester Krankenhaus gefahren: Er sei noch ansprechbar gewesen und habe der Wehr mitgeteilt, dass drei Männer im Auto gesessen hatten.

Der Wagen war in Richtung Hamm unterwegs. Kurz vor der lang gezogenen Kurve auf der B 63 vor Hilbeck verlor der Fahrer auf Grund der laut Polizei „offensichtlich zu hohen Geschwindigkeit“ gegen 21.15 Uhr die Kontrolle über den Wagen.

Tödlicher Unfall auf der B63 bei Hilbeck

„Die Schleuderbewegungen des Pkw versuchte er noch abzufangen, indem er nach links lenkte“, teilte die Polizei am Neujahrsmorgen mit. Dadurch sei das Heck des Pkw ausgebrochen, der Wagen schoss über die Gegenfahrbahn. Dort prallte er gegen einen Baum. 

Der Wagen stammt aus Werl. Die Identität der Unfallopfer war zunächst unklar. Die Rettungskräfte rückten umfangreich aus, weil es zunächst danach ausgesehen hatte, dass mehrere Fahrzeuge in den Unfall verwickelt waren. 

Es habe sich aber um einen Alleinunfall gehandelt, sagt die Polizei. Rettungskräfte und Notarzt stellten noch am Unfallort den Tod des Werlers fest. Für den 30-Jähriger aus Hamm kam trotz notärztlicher Erstversorgung jede Hilfe zu spät. 

Man habe „sehr gute Ersthelfer vor Ort gehabt“, sagt Karsten Korte, Diese hätten ausgezeichnete Vorarbeit geleistet, bis die Hilfskräfte eintrafen. 

Nach Feiern des Jahreswechsels sei den Helfern aber nach den Bildern der Verwüstung und des Todes an der B 63 nicht mehr zumute gewesen, sagt der Wehrführer. Die Eindrücke der Zerstörung seien schwer zu verkraften gewesen

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