Raubüberfall in Dortmund

Spektakulärer Überfall auf Geldtransporter mit Panzerfaust

ARCHIV - Eine Polizeiwagen steht am 08.01.2012 mit Blaulicht in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen). Foto: Roland Weihrauch/dpa (zu dpa "Polizeiwagen sollen US-Sirene und rotes Blinklicht bekommen" vom 31.05.2013) +++(c) dpa - Bildfunk+++
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Sirene

Dortmund [Update Sonntag, 14.45 Uhr] - In Dortmund wurde am Samstagabend ein Geldtransporter überfallen. Die unbekannten Täter bedrohten die Fahrer unter anderem mit einer Panzerfaust.

Gegen 18.25 Uhr wurde am Samstag in Dortmund ein Geldtransporter an der Richterstraße überfallen. 

Die unbekannten Täter hatten laut Polizei eine Panzerfaust und Schnellfeuergewehre dabei, mit denen sie die Besatzung des Wagens bedrohten. 

Laut Zeugen soll auch geschossen worden sein. Die Täter öffneten von außen den Transporter und flüchteten dann in einem silbernen Van und einem Wagen mit Essener Kennzeichen. 

Die Fluchtfahrzeuge wurden später verlassen aufgefunden. 

Von den Räubern fehlte am Sonntag noch jede Spur. "Es handelt sich offenbar nicht um Gelegenheitstäter", sagte ein Sprecher der Polizei. 

Darauf deute allein schon die Art der verwendeten Waffen hin. Nähere Angaben zum Ablauf des Überfalls gab es mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht. 

Erst Anfang der Woche hatten vier bewaffnete Räuber in Berlin einen geparkten Geldtransporter überfallen. Wie die Polizei mitteilte, schubsten zwei Täter am Montagabend einen Sicherheitsmann beim Öffnen der Schiebetür in den Transporter. Das Quartett raubte mehrere Geldbeutel und flüchtete unerkannt. Ende November war ein anderer Überfall auf einen Geldtransporter in Berlin gescheitert. eB/dpa

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