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Nahezu täglich Übergriffe auf Flüchtlingsheime in NRW

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Ein noch nicht fertiggestelltes und deshalb unbewohntes Flüchtlingsheim in Oberhausen (Nordrhein-Westfalen), aufgenommen am 02.02.2016. In der Nähe der Unterkunft hatten Unbekannte am Dienstagmorgen ein Feuer entfacht und eine Gasflasche darauf gelegt. «Die Feuerwehr hat das Feuer rechtzeitig gelöscht und die Flasche rechtzeitig abgekühlt», sagte ein Polizeisprecher. Verletzte habe es nicht gegeben. Foto: Marcel Kusch/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
urn:newsml:dpa.com:20090101:160202-1090-007448 © dpa

Düsseldorf - Die Attacken auf Flüchtlingsheime in Nordrhein-Westfalen ebben nicht ab. Nahezu täglich werden neue Fälle bekannt. So seien im Januar 33 rechtsextrem motivierte Übergriffe registriert worden, sagte ein Sprecher des NRW-Innenministeriums.

Rechnerisch fand damit täglich ein Übergriff auf eine Flüchtlingsunterkunft statt. Dabei habe es sich überwiegend um Sachbeschädigungen und Propagandadelikte gehandelt. Die Zahl der Übergriffe lag damit Ende Januar bereits über der des gesamten Jahres 2014: Damals waren binnen zwölf Monaten lediglich 25 Fälle gezählt worden. 

Im vergangenen Jahr hatte sich die Zahl dann auf 214 Übergriffe verachtfacht. 

Darunter waren 28 Gewaltdelikte wie Körperverletzungen oder Brandstiftung; fünf Menschen wurden leicht verletzt. NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) hatte die Zunahme der Übergriffe vor allem auf Hetze im Internet zurückgeführt. 

Sie schaffe den ideologischen Nährboden für Gewalt. Die Facebook-Profile rechtsextremer Gruppen und Parteien veröffentlichten fortwährend hasserfüllte Berichte über Flüchtlinge. - dpa

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