Berlin - Weniger arbeiten, aber dafür keine Arbeitslosen mehr - diese Vorstellung will eine Initiative alternativer Wissenschaftler und Globalisierungskritiker durchsetzen.

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Eine Arbeitszeitverkürzung würde die Arbeitslosigkeit bekämpfen, glaubt die Initiative.
Für das Ziel Vollbeschäftigung in Deutschland fordern alternative Wissenschaftler und Globalisierungskritiker von Attac eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung: auf wöchentlich 30 Stunden bei vollem Lohnausgleich durch massive Umverteilung von Unternehmensgewinnen. Ihre Überlegungen stellte die Initiative “Arbeitszeitverkürzung jetzt!“ am Donnerstag in Berlin vor. Unterstützung gebe es bereits von der Gewerkschaftsbasis, von kirchlichen Arbeitnehmerorganisationen, Umweltgruppen und sozialen Bewegungen.
Eine generelle Arbeitszeitverkürzung sei “das einzig wirksame Mittel“ gegen die Massenarbeitslosigkeit, sagte die Bremer Soziologin Margareta Steinrücke. Aus Sicht der Initiative sind die offiziellen Arbeitslosenzahlen - zuletzt waren es knapp 3,1 Millionen - geschönt. Vollbeschäftigung sei erst erreicht, wenn alle der - einschließlich der von der Statistik nicht erfassten - insgesamt fünf bis sechs Millionen Erwerbslosen in Voll-Arbeit gebracht seien.
dpa




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