DÜSSELDORF - Um mehr Teilhabe und Chancengleichheit für Menschen mit ausländischen Wurzeln zu schaffen, will NRW als erstes Flächenland ein Integrationsgesetz verabschieden. Im Düsseldorfer Landtag wird an diesem Mittwoch mit einer breiten Zustimmung gerechnet.

Integrationsminister Guntram Schneider (SPD) sagte, in Nordrhein-Westfalen mit einem Migrantenanteil von 25 Prozent müsse man alle Menschen "gesellschaftlich, politisch, kulturell und wirtschaftlich mit nach vorne" nehmen. Das bedeute für 2012, dass überall im Land Integrationsarbeit "systematisch und strukturiert" gewährleistet sein müsse.
Schneider sieht NRW als bundesweiten Vorreiter. Nur im Stadtstaat Berlin gebe es bisher ein Integrationsgesetz. Das sei aber nicht so weitreichend wie die Regelung im bevölkerungsreichsten Bundesland, sagte eine Ministeriumssprecherin am Dienstag. - lnw



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