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Nach Gas-Unfällen in Hamm und Lüdenscheid: schon wieder Kohlenmonoxid in Wohnung - Dortmunderin tot

Schon wieder Kohlenmonoxid in Wohnung - Dortmunderin tot

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DORTMUND - Schon wieder scheint eine defekte Heizung Auslöser eines Dramas in NRW zu sein. Eine 72-Jährige ist am Dienstag in ihrer Wohnung in Dortmund Eving möglicherweise durch eine Kohlenmonoxidvergiftung ums Leben gekommen. Schon in der vergangenen Woche gab es zwei Todesfälle und mehrere Verletzte in Hamm und Lüdenscheid.

© Foto: dapd

Am Dienstag verlor eine Seniorin in Dortmund vermutlich wegen eines Heizungsdefekts ihr Leben.

Obendrein wurden in dem Dortmunder Haus 15 Menschen - darunter Bewohner, Rettungskräfte und Polizisten - verletzt. Verwandte hatten die Frau tot aufgefunden und Rettungskräfte alarmiert.

Messungen hätten eine „nicht unerhebliche“ Konzentration von Kohlenmonoxid (CO) ergeben, sagte ein Feuerwehrsprecher. Das gesamte Haus wurde evakuiert. Dennoch erlitten 15 Menschen Verletzungen durch das nicht wahrnehmbare Gas, sieben von ihnen müssen in einer Druckkammer behandelt werden. Das Einatmen von CO kann schnell tödlich sein. Die Todesursache bei der 72-Jährigen stand allerdings am Abend noch nicht fest. Die Feuerwehr ließ vorsorglich die Heizungsanlage abschalten.

© Foto: ZimmermannIn Hamm starben in der vergangenen Woche zwei junge Menschen an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung.

Erst am vergangenen Donnerstag waren in Hamm zwei Brüder - 18 und 20 Jahre alt - an einer CO-Vergiftung gestoben, fünf weitere Mitglieder ihrer Familie wurden verletzt. Sie befinden sich mittlerweile außer Lebensgefahr. In Lüdenscheid hatten Eltern die Feuerwehr in der Nacht zu Sonntag gerufen, weil ihre Kinder nicht mehr ansprechbar waren und ihnen auch selbst schlecht war. Sie erinnerten sich an unsere Berichterstattung über das tragische Unglück in Hamm und vermuteten direkt eine Kohlenmonoxid-Vergiftung. -dpa/WA

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