Von Detlef Burrichter ▪ DÜSSELDORF Die Pläne zur Reform des Landesjagdrechts sind zwar noch in einem Vorstadium, aber schon jetzt kündigt sich massiver Widerstand an.

Die Jagd auf Schwarzwald steht bei der gesetzlichen Neuregelung nicht zur Diskussion. ▪
„Das kann nicht sein, was Umweltminister Remmel da vor hat“, sagte Monika Watermann, 1. Vorsitzende der Kreisjägerschaft Märkischer Kreis unserer Zeitung. Eine effektive Jagd auf Marder und Füchse sei nur mit Fallen möglich. Watermann wies auf eine zunehmende Tollwutgefahr hin, denn Füchse vermehrten sich rasend schnell. Ohne Fuchsjagd komme außerdem kein Niederwild mehr hoch.
Minister Remmel prüft auch, die Jagd auf Möwe, Blässhuhn und Türkentaube zu verbieten. Außerdem wirft er den Jägern vor, ihrer Hegeverpflichtung nicht ausreichend nachzukommen. Es werde zu viel gefüttert und deshalb seien die Schalenwildbestände zu groß. Das verursache erhebliche Waldschäden. Remmel forderte deshalb eine intensivere Jagd auf Hornträger und Schwarzwild.



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