New York - Die 500. Folge der Simpsons flackerte über den Bildschirm - und verdiente eine besondere Story. Denn Springfield wirft nicht nur seine berühmten Bewohner raus. Krusty lüftet ein Geheimnis.

© ap
Ein Handout des US-amerikanischen Fernsehsenders Fox zeigt ein Bild aus der 500. Folge der Zeichentrickserie, in der Wikileaks-Gründer Julian Assange (l.) eine Gastrolle spielt.
In den USA ist die 500. Folge der Rekordserie Die Simpsons gelaufen. Die Jubiläumsfolge flimmerte am Sonntagabend (Ortszeit) über die Bildschirme und zeigte die gelbe Familie als Ausgestoßene: Die Stadt Springfield beschließt, ihre berühmtesten Bewohner rauszuwerfen. Der Grund: Barts Streiche (“kostet zu viel“), Homers Unfug (“kostet zu viel“) und Lisas Umweltbewusstsein (“kostet nicht viel, nervt aber“).
Nach dem Jubiläum steht für das Ende der Staffel bereits ein neues Highlight an. Wie das britische Blatt The Telegraph ankündigte, soll der Gastauftritt von Sängerin Lady Gaga beim Finale der 23. Staffel gezeigt werden. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.
Gaststar des Abends: Wikileaks-Sprecher Julian Assange. Der Australier war nur wenige Sekunden zu sehen und sein Beitrag wirkte etwas hölzern. Als Bart ihn fragt, wie es ihm gehe, verweigert er die Antwort: Das sei eine private Information, die nur ihn etwas angehe.
Die Simpsons gibt es seit 1987, seit 1989 als eigene Serie. Mittlerweile sind die einst als Kinderfernsehen verspotteten Folgen die erfolgreichste Abendsendung in der Geschichte des US-Fernsehens. Derzeit läuft Staffel 23, die nächsten beiden sind aber schon bestellt. In der Folge 500 sahen die Fans noch ein Jubiläum: Clown Krusty, erstmals ohne rote Nase.
dpa



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