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Philipp Koch aus Rinkerode lebt und arbeitet für ein Jahr als freiwilliger Helfer auf ökologischen Bauernhöfen in Australien

Philipp Koch aus Rinkerode arbeitet in Australien

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DRENSTEINFURT ▪ Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius und strahlend blauer Himmel. Was sich anhört wie eine Urlaubsanzeige aus einem Hochglanzmagazin, darf Philipp Koch aus Rinkerode seit fast vier Monaten jeden Tag erleben. Der Abiturient arbeitet und reist in Australien, um „Down Under“ Land und Leute kennenzulernen.

pr

Der Rinkeroder Abiturient hat auf seiner Reise auch das Opera House in Sydney besichtigt. ▪

Die Idee Heimat und Freunde für ein Jahr zu verlassen, hatte der 20-Jährige, als ihm nach dem Abitur der weitere Berufsweg unklar blieb. Ein Jahr „Work and Travel“ lautete seine vorläufige Antwort auf das Drängen seines Umfeldes. Knapp 16 000 Kilometer entfernt lebt und arbeitet Koch zur Zeit nahe der Stadt Perth auf einem Bauernhof. Als freiwilliger Helfer ist der Abiturient für die Organisation „World-Wide Opportunities on Organic Farms“ (zu deutsch „Weltweite Chanen auf ökologischen Bauernhöfen“) tätig. Die britische Organisation vermittelt seit 40 Jahren interessierte Helfer an mehr als 8 000 Bio-Bauernhöfer auf der ganzen Welt. Dort arbeiten die Freiwilligen für Kost und Logis.

„Gerade wenn man Geld sparen möchte und trotzdem andere Reisende kennenlerenen will, ist das WWOOFing eine tolle Sache“, beschreibt der Terraristik-Begeisterte das Prinzip der Organisation. Auf das „WWOOFing“ ist er erst nach seiner Ankunft in Australien durch einen befreundeten Rucksackreisenden gestoßen. Seine Arbeit auf der Farm besteht aktuell darin, Eier zu sammeln und Passionsfrüchte zu pflücken. „Man hat aber viele Freiheiten und wir arbeiten nur vier bis sechs Stunden am Tag.“ Die landwirtschaftliche Freiwilligenarbeit hat bereits erste Spuren bei dem Rinkeroder hinterlassen. „Durch die Arbeit mit den Hühnern habe ich aufgehört Hähnchenfleisch zu essen“, verrät der 20-Jährige und fügt hinzu, „das sind sehr schmutzige Tiere.“

Obwohl die Arbeit unter der sengenden Hitze „nicht ohne“ sei, habe besonders der Job auf einer Rinderfarm viel Spaß gemacht. Dort durfte der Rinkeroder auf einem Quad fast wie ein echter Cowboy Kühe zusammentreiben. In seiner Freizeit konnte sich der Abiturient schon einige der bekannten Sehenswürdigkeiten Australiens ansehen. Höhepunkt seiner Reise war bislang der Cape le Grand Nationalpark in Esperance: „Dort gab es ellenlange weiße Strände, blaues klares Wasser und sogar Kängurus, die den Strand entlang gesprungen sind.“

Der Rückflug ist für den 13. Mai geplant. „Eigentlich“, fügt Philipp Koch hinzu und meint: „Ich werde die Reise wahrscheinlich bis August verlängern. Es ist eben eine einzigartige Gelegenheit zu Reisen und Leute kennenzulernen.“ ▪ cpl

Nähere Informationen zu der Organisation WWOOF gibt es auf http://www.wwoof.de

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