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Diskussion um Vorsitz im Ortsausschuss geht weiter

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DOLBERG ▪ Er werde zurücktreten, wenn die CDU einen geeigneten Kandidaten benenne, hatte der jetzige Vorsitzende des Ortsausschusses, Heinrich Artmann (FWA, angekündigt (WA berichtete). Vereinbar worden sei, dass es nicht Theo Kerkmann werden solle und dass er nach zweieinhalb Jahren, also im Mai gehen werde, so Artmann.

Dem widerspricht sein Vorgänger, Theo Kerkmann, jetzt in einer Stellungnahme sehr deutlich. Nach der Kommunalwahl 2009 sei zwischen CDU und FWG eine Vereinbarung getroffen worden, aufgrund derer Heinrich Artmann für die erste Hälfte der Wahlperiode zum Vorsitzenden des Ortsausschusses gewählt worden sei. Er habe zugesagt, von diesem Amt zurückzutreten und in der ersten Sitzung des Jahres 2012 gemeinsam einen Kandidaten der CDU zum Vorsitzenden zu wählen, macht Kerkmann deutlich.

Wer CDU-Kandidat sein solle, sei bewusst offen gelassen worden. Es sei kein Name genannt und auch kein Name ausgeschlossen worden. So einfach und klar sei die Vereinbarung. Sie sei in gutem Einvernehmen und in der Erwartung getroffen worden, dass die Partner sich gegenseitig vertrauen könnten, so Kerkmann

Er wirft Artmann und der FWG jetzt vor, diese Vereinbarung rücksichtslos zu brechen. Mit der Behauptung, nur einen bestimmten Kandidaten wählen zu wollen, solle dieser Wortbruch kaschiert werden. Das Bedürfnis Heinrich Artmanns, weiterhin Vorsitzender des Ortsausschusses sein zu wollen, zähle mehr als das gegebene Wort, so Kerkmann.

In der Dolberger Politik habe es fast immer ein gemeinsames Handeln der politischen Parteien gegeben, zum Wohle Dolbergs. Diese Gemeinsamkeit sei durch den Wortbruch Artmanns zerstört worden. Er solle zu einem Wort stehen und zurücktreten. Damit würde er den Weg frei machen, damit die Dolberger Politik wieder zur alten Gemeinsamkeit zurück finden kann, fordert Kerkmann. ▪ WA

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