WERNE ▪ Vor Jahren mit Blick auf die auslaufenden Konzessionsverträge mit der RWE vorsorglich gegründet, ist die Stadtwerke Werne GmbH bisher nur eine leere Hülle. Das soll sich nach den Vorstellungen der CDU nun ändern. Die Fraktion beantragt ein inhaltliches Konzept für die zukünftigen Aufgaben der Gesellschaft.

Christian Schmid, Fraktionsvorsitzender der CDU.
Aus gutem Grund, denn für die Umsetzung des Projektes „Energiestadt Werne“, mit dem sich die Stadt beim Landesprogramm Regionale 2016 bewirbt, ist nach Ansicht der CDU eine zentrale Steuerungsstelle erforderlich. „Wir wollen Bürger durch Solaranlagen an der Energiewinnung beteiligen und in ein virtuelles Krafwerk einbinden. Und wir möchten Wohngebiete durch Blockheizkraftwerke mit Energie versorgen. Das sind Aufgaben für die Stadtwerke“, sagte Fraktionsvorsitzender Christian Schmid.
Der CDU-Politiker sieht dringenden Handlungsbedarf, damit das Regionale-Projekt weiter vorangetrieben werden kann: „Wenn wir das Thema Energiewende wirklich ernst nehmen, dann müssen wir uns bei den Stadtwerken prositionieren.“ Erforderlich sei sowohl ein inhaltliches als auch ein personelles Konzept, das noch in diesem Jahr vorliegen müsse.
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