KREIS UNNA ▪ Sei es der braunäugige Hundewelpe, das süße Kätzchen oder ein putziges Meerschweinchen – Tiere stehen auf der weihnachtlichen Geschenkeliste ganz oben. Tiere aus dem Tierheim sind dabei kostengünstiger als aus der Tierhandlung oder vom Züchter. Um Missbrauch vorzubeugen, schließt das Tierheim im Kreis Unna deshalb vor Weihnachten seine Pforten.

© Szkudlarek
Damit Katzen aus dem Tierheim nicht als kostengünstiges Weihnachtsgeschenk herhalten müssen, schließt das Tierheim des Kreises Unna seine Pforten. ▪
Unabhängig von der Quelle gilt aber: Ob sich ein Tier auch als Weihnachtsgeschenk eignet, sollte nach Angaben des Fachbereichs Gesundheit und Verbraucherschutz des Kreises Unna genauestens überdacht werden. Besonders Kinder, aber auch ältere Menschen sind hocherfreut über einen neuen Hausgast. Doch gerade bei Kindern hält diese Freude oftmals nicht lange an. Denn Hunde und Katzen wollen über viele Jahre betreut und versorgt werden. „Eine tiergerechte Unterbringung und Versorgung für die gesamte Lebensdauer muss vor dem Kauf eines Tieres gewährleistet sein“, erläutert Kreis-Veterinärin Dr. Anja Dirksen. Wichtig sind auch Kenntnisse über die Bedürfnisse der jeweiligen Tierart, um Missverständnissen und durch Unkenntnis verursachten Fehlern in der Tierhaltung vorzubeugen.
Damit kein Tier als spontanes Weihnachtsgeschenk unter dem Christbaum landet, bleibt das kreiseigene Tierheim vom 20. Dezember bis zum 24. Dezember für das Publikum geschlossen. ▪ red
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