WERNE ▪ Die Zeit drängt: Nachdem das städtische Bauamt den Umbau des früheren Polizeigebäudes zur Rettungswache über die Bühne gebracht hat, richten die Mitarbeiter nun ihr Augenmerk auf das benachbarte Feuerwehrgerätehaus.

Das wird nicht nur komplett renoviert, sondern erhält bekanntlich auch einen Anbau, in dem die gesetzlich geforderten Umkleiden und Sanitärräume für die Feuerwehrkameraden sowie ein Lagerraum für die Atemschutzausrüstung untergebracht werden.
Eile ist geboten, denn um in den Genuss der Förderung aus dem Konjunkturpaket II zu kommen, muss die Baumaßnahme noch in diesem Jahr begonnen werden. Mitarbeiter Timo Kasten beschäftigt sich deshalb schon intensiv mit der Detailplanung für den Anbau. Zwei Voraussetzungen für den Baustart sind bereits erfüllt: Die Baugenehmigung liegt vor und die wegen des feuchten Untergrunds erforderliche Pfahlgründung ist erfolgt. „Das haben wir bei der Gründung für den Anbau der Rettungswache im vergangenen Jahr gleich mit erledigen lassen“, sagte Wendelin Jücker, Leiter der Hochbauabteilung.
Hier gibt es ebenso wie bei der benachbarten Polizeiwache viel zu tun, denn das Gebäude aus den 1970er Jahren entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an den Wärmeschutz. So werden nicht nur neue Fenster eingebaut, sondern auch die Fassade erhält eine solide Wärmedämmung.
Bei der Fassadengestaltung wird das Bauamt das Feuerwehrhaus aber nicht der neuen Rettungswache anpassen. Die dort verwendeten Metallplatten sehen nach Ansicht von Wendelin Jücker zwar gut aus, sind aber für Stöße empfindlich und locken auch Sprayer an. An einigen Stellen mussten die Hochbauer schon Schäden feststellen.
Im Innern des Gebäudes steht den Feuerwehrleuten nach dem Auszug der Rettungswache mehr Platz zur Verfügung, der für Schulungszwecke genutzt werden soll. Spätestens zum Ende des kommenden Jahres soll die Baumaßnahme laut Frank Adamietz, Leiter des städtischen Gebäudemanagements, abgeschlossen sein. ▪ kb
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