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Brandschützer in Werne ziehen Bilanz des Jahres 2011 / Ehrungen und Beförderungen

Feuerwehr Mitte fährt 262 Einsätze

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WERNE ▪ Der Löschzug Mitte der Freiwilligen Feuerwehr Werne hat ein turbulentes Jahr hinter sich. Nicht nur die 262 Einsätze forderten vollen Einsatz, auch der Umbau der Feuerwache kostete Kraft und Nerven.

4 965 Einsatzstunden und weitere 8 898 Stunden für Übungen und Lehrgänge zählten die Mitglieder des Löschzugs Mitte – im Bild Vorstands- sowie geehrte und beförderte Mitglieder. ▪

© Holthoff

4 965 Einsatzstunden und weitere 8 898 Stunden für Übungen und Lehrgänge zählten die Mitglieder des Löschzugs Mitte – im Bild Vorstands- sowie geehrte und beförderte Mitglieder. ▪

Zwei Wochen nach der offiziellen Übergabe der renovierten Wache durch Bürgermeister Lothar Christ sei man beim Löschzug Mitte glücklich und froh über das Erreichte. „Wegen des Umbaus haben wir 2011 sehr viel Arbeit gehabt. Da wir unseren Dienst in einer Baustelle verrichten mussten, war es nicht immer ganz einfach. Ständig wurde umgeräumt, und die Anzüge lagen abends beim Einsatz woanders als morgens“, erinnerte sich Pressesprecher Heinz Westbomke auf der Jahreshauptversammlung am Samstagabend. „Aber wir haben es dann doch ganz gut gemeistert.“

Nach insgesamt 15 Monaten Bauzeit freuen sich die freiwilligen Helfer nun über zusätzliche 315 Quadratmeter und eine sanierte Fahrzeughalle, die den gestiegenen Anforderungen Rechnung trägt. Denn nicht nur die Zahl der Helfer ist seit der Einweihung der alten Wache vor 38 Jahren von 47 auf aktuell 65 Kameraden angestiegen, auch die Einsätze haben sich um ein Vielfaches erhöht – von damals 60 auf heute 262 Einsätze. Insgesamt leistete der Löschzug Mitte im Jahr 2011 4 965 Einsatzstunden. Hinzu kommen 8 898 Stunden für Übungen und Lehrgänge.

Für dieses herausragende Engagement dankten Wehrführer Thomas Temmann und Löschzugführer Karl-Wilhelm Haverkamp den anwesenden Kameraden. Temmann hob noch einmal die besondere Auszeichnung für Haverkamp hervor. Beim Kameradschaftsabend vor zwei Wochen hatte ihm Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber überreicht – eine Auszeichnung, die im Kreis durchschnittlich 1,5 Mal pro Jahr verliehen wird.

Lobende Worte gab es auch für die Erfolge der Kollegen beim Leistungsnachweis 2011. Axel Kersting erhielt für seine 25. Teilnahme die Auszeichnung „Gold auf Gelb“ und ist damit im Löschzug Mitte erst der dritte Feuerwehrmann mit dieser Ehrung. Die Auszeichnung „Gold auf Grün“ ging an Wolfgang Feige, Ralf Sudmann und Michael Biegel durften sich über „Gold auf Blau“ freuen. Den goldenen Orden verdiente sich Björn Spatzier, Silber ging an Marco Dellwig und Patrick Günnewig. Kai Tauchert und Leonard Winkelmann wurden mit Bronze ausgezeichnet.

Neben den Ehrungen standen auch Beförderungen auf dem Programm. Marco Dellwig und Patrick Günnewig wurden zum Oberfeuerwehrmann berufen. Jan Sparding und Björn Spatzier tragen von jetzt an den Titel Unterbrandmeister. Frisch gebackener Oberbrandmeister ist Bodo Bernsdorf. ▪ cho

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