Superbanner

In den Bönener Gewerbegebieten arbeiteten im vergangenen Jahr 4777 Mitarbeiter, 2010 waren es noch rund 400 weniger

Wieder mehr Beschäftigte in Bönen

    • recommendbutton_count100
    • 0
    • 0

BÖNEN ▪ Es geht wieder bergauf in Bönen. Rutschte die Zahl der in der Gemeinde Beschäftigten in den Jahren 2009 und 2010 deutlich nach unten – von 5409 im Jahr 2008 auf 4403 in 2010 – hat sich der hiesige Arbeitsmarkt inzwischen wieder etwas erholt.

Jens Büchting, Karin Rose (beide WFG) und Bürgermeister Rainer Eßkuchen stellen die Beschäftigtenstatistik vor.

Jens Büchting, Karin Rose (beide WFG) und Bürgermeister Rainer Eßkuchen stellen die Beschäftigtenstatistik vor.

Vor allem in den Gewerbegebieten Rudolf-Diesel-Straße, Am Mersch und im Inlogparc stehen wieder mehr Menschen in Lohn und Brot. Aktuell sind dort 4777 Kräfte beschäftigt. Die Arbeitsplätze der ansässigen Unternehmen machen damit fast zwei Drittel aller sozialversicherungspflichtigen Jobs – im gesamten Gemeindegebiet sind es etwa 6600 – in Bönen aus.

Größter Arbeitgeber in Bönen ist der Textildiscounter Kik. Aktuell stehen 1050 Mitarbeiter auf der Lohnliste des Unternehmens an der Siemensstraße, davon arbeiten 633 in der Verwaltung mit. Auf Platz zwei liegt der Profilexperte Welser mit 700 Angestellten, vor GEA Farm Technologies mit 690 Beschäftigten, wie die Unternehmen auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilten.

Zu den „großen Sechs“ gehören außerdem noch Becker Stahl-Service (450), PharmLog (300) und Schmitz und Söhne (145). In der Gemeinde selbst leben davon 601 Mitarbeiter, der Rest pendelt aus der Region, überwiegend aus dem Kreis Unna, ins Bönener Gewerbegebiet.

Das erreicht damit eine Arbeitsplatzdichte von 40 Mitarbeitern pro Hektar. Ein Ergebnis, mit dem Rainer Eßkuchen zufrieden ist. „Im Logistikbereich liegen wir sogar noch darüber“, berichtet der Bürgermeister. Hatte er vor einigen Jahren noch propagiert, dass, sobald alle Freiflächen am Mersch und im Inlogparc besetzt sind, 9000 Menschen dort Arbeit finden würden, ist Eßkuchen inzwischen ein bisschen vorsichtiger geworden. „Wenn die restlichen 40 Hektar, die noch frei sind, vermarktet sind, gehe ich zumindest von 8000 Arbeitsplätzen aus.“

Karin Rose von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis Unna (WFG) sieht es ähnlich optimistisch. Die zuständige Abteilungsleiterin für Immobilien und Flächenmanagement hofft, in einigen Jahren alle freien Flächen an den Mann gebracht zu haben. „Es braucht natürlich Zeit, aber das Interesse an Gewerbegrundstücken ist wieder deutlich gestiegen“, sagt sie. Für etliche freie Quadratmeter im Inlogparc gäbe es bereits Reservierungen.

Als Erfolg wertete Karin Rose vor allem aber auch, dass die Leerstände in den Bönener Gewerbegebieten so gut wie bereinigt sind. Das hätte eben dazu geführt, dass die Zahl der Beschäftigten wieder gestiegen sei. Beigetragen zum großen Einbruch in 2010 – 913 Menschen verloren in diesem Jahr ihre Stelle in Bönen – habe vor allem die Pleite der Woolworth Deutschland. Nach der Insolvenz mussten sich 440 ehemalige Mitarbeiter beim Arbeitsamt melden beziehungsweise in die Transfergesellschaft wechseln.

Hinzu kam die weltweite Wirtschaftskrise, vor der sich die hiesigen Unternehmen inzwischen aber erholt hätten. „Der Arbeitsmarkt hat sich stabilisiert. Und die Tendenz, die ich für 2012 wahrnehme, deutet darauf hin, dass sich der positive Trend fortsetzt“, sagt die Wirtschaftsförderin.

Laut Statistik der WFG beschäftigen die Bönener Unternehmen mittlerweile mehr Fachkräfte. Gegenüber dem Vorjahr stellten die Betriebe 26 Prozent mehr gut ausgebildete Mitarbeiter ein, die Zahl der lediglich angelernten ging dagegen um neun Prozent zurück.

Rückläufig ist allerdings auch die Zahl der Auszubildenden in den drei Gewerbegebieten. Erlernten 2009 noch 352 Azubis in Bönen einen Beruf, sind nach dem Stand vom 30. Juni 2011 nur noch 270 in der Lehre bei einem der Betriebe. Gegen dieses Manko will nun die WFG vorgehen, indem sie Kooperationen der Betriebe mit den weiterführenden Schulen in Bönen stärken. J fla

zurück zur Übersicht: Bönen

Regeln fürs Kommentieren:
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.

Kommentare

Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.

Karte waAschebergDrensteinfurtAhlenNordkircheWerneBergkamenHammBönenWelver

Aktuelle Fotostrecken

zurück

vor

weitere Fotostrecken:
Meisterchorsingen NRW in Hamm
Maifest und verkaufsoffener Sonntag in Herringen 2012
Maifest in Werries/ Maxi-Center 2012

Hamm

Tonstudio eröffnet den Stein-Gymnasiasten neue Möglichkeiten

Tonstudio eröffnet den Stein-Gymnasiasten neue Möglichkeiten

WERRIES ▪ Egal ob 50 Cent, Adele oder David Guetta: Sie alle wären heutzutage nicht millionenschwer, würden ihre Songs nicht in den Medien „rauf und runter“ laufen. Die Grundvoraussetzung um einen Hit landen zu können ist, dass der Song aufgenommen wurde. Das können nun auch die Schüler des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums, die ein eigenes Tonstudio haben und dadurch ihre selbst geschrieben Songs auch außerhalb des Schulhofs verbreiten können.Mehr...

Artikel lizenziert durch © wa
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.wa.de

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.

SkyScraper