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2011 war ein themenreiches und arbeitsintensives Jahr für die SPD aus Bramey, Lenningsen und Flierich

Jahreshauptversammlung mit Arbeitsteilung

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BÖNEN ▪ Mit 53 Mitgliedern ist der SPD-Ortsverein Bramey-Flierich-Lenningsen ein kleiner. Die Themen, die dieser im vergangenen Jahr zu behandeln hatte, waren hingegen mit der drohenden Schließung der Ermeling-schule, Fluglärm, Fracking und der Gestaltung des Radweges auf der Bahntrasse große. Entsprechend gut besucht – mit 19 wahlberechtigten Mitgliedern – war die Jahreshauptversammlung des Ortsvereins gestern in der Gaststätte Böinghoff.

Wiedergewählt: Der Vorstand des SPD-Ortsvereins Bramey-Lenningsen-Flierich. ▪

© Liesegang

Wiedergewählt: Der Vorstand des SPD-Ortsvereins Bramey-Lenningsen-Flierich. ▪

Im Gegensatz zu anderen Ortsvereinen gab es nicht nur einen Jahresrückblick. „Wir haben die Themen auf mehrere Schultern verteilt“, gab Lüblinghoff nach der Begrüßung von Mitgliedern und Gästen – Bundestagsabgeordneter Oliver Kaczmarek stellte sich den Fragen der Fliericher zur Kommunalfinanzierung –, das Wort zunächst an Jörg Grünewald. „Fakt ist, dass Bönen im Nothaushalt ist, aber es laufen Gespräche zwischen der Bürgerinitiative Pro Ermelingschule und einem möglichen Träger“, erklärte der Beisitzer. „Alle Beteiligten sollten in Ruhe arbeiten können.“ Dem widersprach Klaus Herbst. „Von wegen der Zeitschiene – es muss bis Ostern auf dem Tisch liegen, wie es weitergehen soll.“ Der SPD-Ortsverbandsvorsitzende regte angesichts des demografischen Wandels an, auch über Alternativen zur Nutzung des Geländes nachzudenken.

Schriftführerin Heike Reher erklärte in Bezug auf das angedachte Fracking im so genannten Fliericher Feld, „dass keiner etwas gegen Gasförderung ohne den Einsatz der Chemie einzuwenden hätte“. Gerd Dollenkamp wies schließlich auf die unbefriedigende Situation angesichts des geplanten Alleen-Radwegs von Unna nach Welver hin. „Das ist doch ein Widerspruch, wenn einerseits die Sesecke renaturiert wird, die Bahntrasse aber asphaltiert“, erklärte der Beisitzer den Fliericher Standpunkt, die Strecke mit wassergebundener Decke zu belassen.

„Einiges, was wir gemacht haben, stieß auf Kritik“, blickte Lüblinghoff zurück. Er wünschte sich, dass der Ortsverein wahrgenommen wird. Dass das Vorstandsteam den Rückhalt der Mitglieder hat, machten die anschließenden Wahlen deutlich. Lüblinghoff, Stellvertreter Jürgen Köbke, Schriftführerin Heike Reher und Stellvertreterin Cornelia Hawickenbrauck wurden ebenso wiedergewählt wie die Riege der Beisitzer mit Grünewald, Dollenkamp, Heinz Schlockermann und Klaus Scharwey. Ergänzt wird das Gremium durch Rudolf Köhler und Josef Szymczak. Kassiererin Monika Szymczak macht ebenfalls noch zwei Jahre weiter und wird Klaus Schmitz einarbeiten, den Mann, der für Axel Fuhrmann in den Gemeinderat nachrückte.

Fuhrmann selbst war gestern anwesend. Lüblinghoff nutzte die Gelegenheit und verabschiedete seinem Vorgänger nochmals. Ebenso wie Herbst, der betonte, dass Fuhrmann den Ortsteil gegenüber der Gemeinde immer hervorragend vertreten habe. ▪ ml

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