022.06.10|Bönen|Bönen|
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BÖNEN ▪ Für über 400 Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums fiel der Unterricht am 15. April aus. Grund war die besondere Motivation, anderen Menschen etwas Gutes zu tun. Das MCG nahm nämlich an der „Aktion Tagwerk“ teil. Einen Vormittag lang haben die Schüler gearbeitet – und dabei natürlich auch Geld verdient. Insgesamt kamen 4 874 Euro zusammen.

© Hameister
Fast 5 000 Euro kamen bei der „Aktion Tagwerk“ herum. ▪
Geld, das die jungen Leute nicht etwa selbst einstecken: Sie spenden es an Hilfsprojekte in Afrika und auch in Bönen Organisiert wird die Aktion an der Schule von der Arbeitsgemeinschaft für Engagement und Motivation, kurz SEM-AG. Die AG war es, die die „Aktion Tagwerk“ im Jahr 2005 an die Schule holte. Das Projekt ist ein bundesweites, das Konzept wird an vielen Schulen Deutschlands erarbeitet und durchgeführt. Die 13 freiwillig in dieser Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossenen Schüler stellten am Montag den offiziellen Spendenbetrag vor. Auch gaben sie bekannt, wem das Geld zu Gute kommen wird. So freuen sich nun die Mitglieder der Humanitären Kinderhilfe Osteuropa über die Hälfte des erarbeiteten Geldes, 2 437 Euro. Elisabeth Auferkamp, Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins, teilte den Schülern gleich den Verwendungszweck für das Geld mit: Vor wenigen Wochen wurden Lebensmittel und Sachspenden für Rumänien gesammelt und schließlich mit zwei Lkw nach Osteuropa verschickt. Eines der beiden Fahrzeuge kann nun dank des ehrenamtlichen Einsatzes der Schüler bezahlt werden.
Die andere Hälfte kommt den Hilfsprojekten der „Aktion Tagwerk“ zu Gute: Unterstützt werden, unter anderem mit dem Geld vom MCG, fünf Staaten in Afrika – es soll in den Bau von Schulen und Wasseraufbereitungsanlagen sowie in sexuelle Aufklärung und Schulmaterialien investiert werden. Offiziell fand die „Aktion Tagwerk“ gestern statt – die SEM-AG unter Leitung von Tina Bienerthatte das Projekt aber in den April vorverlegt, um so dem Abitur-Stress entgehen zu können. ▪ rh

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